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Nachruf

Lorenz
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Lorenz

Jettenbach - Unerwartet ist Rudolf Lorenz aus Grafengars verstorben. Eine große Trauergemeinde nahm Abschied bei der Urnenbeisetzung im Grafengarser Friedhof. Geistlicher Rat P. Josef Stemmer hielt das Requiem.

Rudolf Lorenz wurde am 15. August 1939 in Wistersitz im Böhmerwald geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren verlor er seinen Vater durch einen Unfall. Wie viele Sudetendeutsche musste er seine Heimat verlassen. Zusammen mit seiner Mutter und den beiden älteren Schwestern kam er als Flüchtling nach Oberneukirchen. Hier verbrachte er seine Schul- und Jugendzeit. Bei der Firma Rigam in Mühldorf lernte er das Maurerhandwerk.

Im Jahr 1961 heiratete er seine Frau Rosa und kam dadurch nach Grafengars. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Besondere Freude hatte er an seinen drei Enkelkindern. 1969 gab der Verstorbene seinen Beruf als Maurer auf und arbeitete als Chemiearbeiter bei der Firma Renolit in Waldkraiburg.

Im März dieses Jahres musste er sich einer schweren Lungenoperation unterziehen. Anschließend kam er nach Bad Reichenhall. Er hatte schon die Reha-Maßnahmen abgeschlossen und durfte wieder nach Hause. Doch gerade am letzten Tag verstarb er plötzlich und unerwartet. Die Kuratiegemeinde dankte ihm für seinen jahrelangen Dienst in der Kirche. Die Freiwillige Feuerwehr Jettenbach, die Krieger- und Soldatenkameradschaft Jettenbach Fraham, der Schützenverein Drei Rosen und die Eisstockschützen Grafengars nahmen Abschied von ihrem treuen Mitglied. ste

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