Nach 13 Jahren endlich wieder ein Maibaum für Guttenburg

Die langjährigen Vereinsmitglieder (von links) Franz Ross, Josef Auer, Josef Bichlmeier und Andreas Auer wurden von den Vorsitzenden Martin Berger (links) und Josef Buchner geehrt. Meling

Guttenburg – Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins D’Inntaler Guttenburg beim Schmiedwirt in Ensdorf statt.

Der Verein zählt aktuell 81 Mitglieder.

In seinem Rechenschaftsbericht informierte Vorsitzender Martin Berger, dass die Fahnenabordnung des Trachtenvereins bei allen kirchlichen und weltlichen Festen in der Gemeinde dabei war, eine Maiandacht wurde wieder gefeiert, das Gaufest in Altötting besucht und bei den verschiedenen Versammlungen auf Gebiets- und Gauebene teilgenommen. Der detaillierte Kassenbericht von Andi Hefter zeigte, dass bei Einnahmen von 375 Euro und Ausgaben von über 1000 Euro ein erheblicher Verlust von gut 650 Euro zu verzeichnen ist. Trotzdem verfügt der Verein noch über einen ordentlichen Kassenstand.

In seinem Grußwort seitens der Gemeinde bestätigt Werner Schreiber den Mitgliedern des Trachtenvereins, dass sie in ihrer Tracht bei Auftritten in der Gemeinde immer ein schönes Bild abgeben. Dafür dankte er ihnen. Unter dem Beifall der anwesenden Vereinsmitglieder überreichten Vorsitzender Berger und Zweiter Vorsitzender Josef Buchner Ehrenurkunden an langjährige Mitglieder: Für 25 Jahre an Franz Ross, für 40 Jahre an Josef Auer und für 50 Jahre an Andreas Auer, Josef Bichlmeier und Rupert Sedlmair.

In seiner Vorschau auf feststehende Termine hob Berger vor allem die Maiandacht am 22. Mai in Fissl kling, das Gaufest am 19. Juli in Bergen sowie die Teilnahme am 100. Jubiläum des Trachtenvereins Reichertsheim am 2. August hervor. Zum Schluss der Hauptversammlung regte Gemeinderat Anton Voglmaier an, dass der Trachtenverein im kommenden Jahr nach 13 Jahren Pause wieder einen Maibaum aufstellt. Unter den Mitgliedern wurde grundsätzliche Bereitschaft zu dem Vorschlag deutlich, allerdings stellte der Vorstand auch deutlich heraus, „dass für so eine Aktion alle Ortsvereine gewonnen werden müssen, denn ein einzelner Verein kann das schon allein vom Personal her nicht mehr stemmen.“ So war man sich einig, einen Ausschuss mit Vertretern aller Ortsvereine zu bilden. ng

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