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Schritt in die Zukunft

Nach höchstens einer Stunde ist der Akku voll: Schnellladesäulen in Waldkraiburg in Betrieb

Das erste Mal aufladen an der Friedländerstraße: (von links) Michael Pikulski (Stadtwerke), Bürgermeister Robert Pötzsch, Peter Müller, Michael Kanzler (Stadtwerke), Stadtwerke-Chef Herbert Lechner und Bauamtsleiter Carsten Schwunck nehmen die Schnellladesäulen in Betrieb.
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Das erste Mal aufladen an der Friedländerstraße: (von links) Michael Pikulski (Stadtwerke), Bürgermeister Robert Pötzsch, Peter Müller, Michael Kanzler (Stadtwerke), Stadtwerke-Chef Herbert Lechner und Bauamtsleiter Carsten Schwunck nehmen die Schnellladesäulen in Betrieb.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Auch wenn die Karte der Bundesnetzagentur zunächst nicht aktuell war: In Waldkraiburg sind mittlerweile die ersten Schnellladesäulen auf einem öffentlichen Platz in Betrieb. An fünf Ladepunkten können E-Fahrzeuge nun innerhalb kurzer Zeit beladen werden.

Waldkraiburg – Zuletzt hatten die Stadtwerke erneut mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. Ein Bauteil fehlte noch, um die Schnellladesäulen in der Friedländer Straße endlich in Betrieb nehmen zu können. Dort sind nun drei Ladesäulen mit insgesamt fünf Ladepunkten anzufahren, an denen mit dem sogenannten CCS-Ladesystem in kurzer Zeit E-Autos aufgeladen werden können. Mit bis zu 150 kW. Ein dynamisches Lastmanagementsystem regelt die Ladeleistung, falls mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden und die benötigte Ladeleistung die Netzanschlusskapazität übersteigt. Mit der Ladeleistung sollen die E-Autos nach 30 bis 60 Minuten wieder aufgeladen sein.

„Es ist ein Blick und ein Schritt in die Zukunft“, sagte Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) bei der Inbetriebnahme. Es sind die ersten öffentlichen Ladesäulen in der Stadt, bei denen sich der Stadtrat bewusst für Schnellladesäulen entschieden hat. Als neuer und positiver Standortfaktor für die Stadt.

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Die Bedienung ist unkompliziert, bezahlt wird entweder mit einer Lade-Karte, mit einer App oder einer Ad-hoc-Zahlung mittels QR-Code. Die Stadtwerke bieten ebenfalls eine Ladekarte an für eine günstige und schnelle Freigabe. Mit der lässt sich aber auch in ganz Deutschland sein E-Auto aufladen. Pötzsch überzeugte sich vor Ort, wie die Abwicklung und der Ladevorgang funktioniert.

„Es hat zwar ein bisschen gedauert, aber es funktioniert alles“, freut sich Stadtwerke-Chef Herbert Lechner. Der Betrieb der Schnellladesäulen ist in der Hand der Stadtwerke, die Stadt Waldkraiburg hat einen Großteil davon finanziert.

Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 316 000 Euro. Die Stadt leistete eine Anschubfinanzierung. „Das wird dauern, bis sich die Kosten rechnen“, erklärte Lechner. Kritik habe es deshalb bei der Entscheidungsfindung auch vonseiten der AfD gegeben, dass so viel Geld ausgegeben werde, ohne dass Erträge dafür zu erwarten seien.

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Bei ihrem Pilotprojekt hätten die Stadtwerke viel dazugelernt. „Die Basisdinge klappen beim nächsten Mal schneller“, ist Lechner überzeugt. Aufladen können an den Ladesäulen Elektrofahrzeuge mit dem CCS-Ladesystem. Das Laden von Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen mit einem Typ-2-Ladestecker ist nicht möglich, da sich die Stadt im Rahmen des E-Mobilitätskonzeptes bewusst für Schnellladeinfrastruktur entschieden hat.

Die Installation der Schnellladesäulen war auch für das Elektrounternehmen von Peter Müller ein erstmaliges Projekt. „Ich hoffe, dass noch weitere Ladesäulen folgen.“

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