Musikalisch in 80 Tagen um die Welt

Österreichisch-deutsches Treffen im Namen der Musik: Christina Ecker aus Dorf an der Pram und Michael Bernard aus Gars beim Wechsel auf der Konzertbühne. Wimmer

Gars – Zwei Musikvereine aus zwei Ländern, zwei Kapellen, ein Konzert: Dieses Rezept ging auf beim gemeinsamen Auftritt der Blasmusik aus Gars und dem oberösterreichischen Dorf an der Pram.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Österreicher schon einmal angemeldet, das Konzert musste jedoch aufgrund des Schneechaos ohne die Gäste stattfinden. Jetzt klappte es mit dem Besuch: 200 Gäste gingen mit auf eine konzertante Reise, bei der eine etwas andere Blasmusik im Fokus stand.

In 80 Tagen um die Welt…: Nicht ganz so weit war die Anreise für die oberösterreichischen Gäste aus Dorf an der Pram zum Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Gars. Mit dem 94er Regimentsmarsch, vorgetragen von der Musikkapelle aus Dorf an der Pram, stand zuerst das klassisch Erwartete bei einem Blasmusikkonzert auf dem Programm.

Mit der Melodienfolge „König der Löwen“ aber zündeten die Musiker ein weniger erwartetes Klangfeuerwerk. Mit dem Stück „In 80 Tagen um die Welt“ verabschiedeten sich die österreichischen Gäste von der Bühne und die Zuhörer in eine kleine Pause, bei der der Musikverein für das leibliches Wohl sorgte.

„Eine Steilvorlage“, so gratulierte Michael Bernard der musikalischen Leiterin aus Österreich, Christina Ecker, und übergab die Bühne seinen Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Gerd Eisgruber. Charmant und mit viel Fachwissen moderierte Dekan Pater Ulrich Bednara die Vorstellung des Musikvereins, der seinerseits mit Werken wie „Oregon“ und „Beach Bays Gold Hits“ den Instrumenten Klänge weit ab von klassischer Volksmusik entlockte.

Schon die Gäste aus Österreich brachten erste Zuschauer auf die Beine und auch die Garser schafften es, ihre Besucher von den Sitzen zu bewegen. Viele schwangen sogar das Tanzbein zu den zauberhaften Klängen.

Den Lohn errangen die Akteure nicht nur durch anhaltenden Applaus, sondern auch durch lautstarke Aufforderungen nach Zugabe aus dem Publikum.

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