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Für das Projekt Lese-Glück

Musik für mehr Lesefreude: Benoby und Cheerio Joe begeistern 500 Fans beim Benefizkonzert

Als Benoby auf die Bühne kommt, drängen die Fans immer mehr nach vorne. Der Singer-Songwriter kommt beim Publikum gut an.
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Als Benoby auf die Bühne kommt, drängen die Fans immer mehr nach vorne. Der Singer-Songwriter kommt beim Publikum gut an.

Sie hatten es bereits im Vorfeld gesagt: Das Projekt Lese-Glück ist ihnen einen Herzensache. Am Samstag (2. Juli) standen nun der Waldkraiburger Benoby und Tina Fischer mit ihrer Band Cheerio Joe bei einem Benefizkonzert in Aschau auf der Bühne.

Waldkraiburg/Aschau – Es macht sich für Familien stark, bietet Eltern und Kinder einen beliebten Treffpunkt in allen Lebenslagen und zeichnet sich durch ein großes, vielseitiges und buntes Programm aus: das Familienzentrum Waldkraiburg. Zu einem seiner Herzensprojekte zählt das „Lese-Glück“. Bereits zum Start des Projekts gab es ein Benefizkonzert mit Benoby in der Waldkraiburger Schenkerhalle, drei Jahre später steht er wieder in seiner Heimat auf der Bühne. Dieses Mal in der Gemeindehalle Aschau. Für ihn eine Herzenssache.

Drei Stunden auf der Bühne

Möglich gemacht haben das Andrea Engelmann und ihre Tochter Viktoria sowie alle Unterstützer dieses Projekts. Die Gemeinde Aschau, die Feuerwehr, das Team des Familienzentrum Waldkraiburg, die ehrenamtlichen Helfer sowie die Künstler zeigten mit ihrem Einsatz ein großes Herz für Kinder. Am Wochenende war deshalb nicht nur Sommerhitze angesagt, sondern auch heiße Rhythmen von Benoby und der Band Cheerio Joe. Etwa 500 Besucher erlebeten drei Stunden lang einen ganz besonderen Musikgenuss.

Ein Gefühl von Freiheit

Ein Gefühl von Freiheit vermittelt die Band „Cheerio Joe“ um Frontfrau Tina Fischer mit ihren selbst geschriebenen Songs.

Der Abend beginnt mit der Band Cheerio Joe aus Fürstenfeldbruck. Als sie die Bühne betreten, wird man sofort musikalisch mitgerissen. Frontfrau Tina Fischer, die wie Benoby ihre Wurzeln in Waldkraiburg hat, und ihre Bandkollegen rocken die Bühne. Sie schreiben ihre Songs selbst und vermitteln mit ihrer Musik das Gefühl von Freiheit, Unbeschwertheit und den „American Way of Life“. Ihr Genre: Rock’n’Folk. Von rockig bis sanfte Balladen ist für jeden Geschmack das Passende dabei. Mehr als eine Stunde heizen die vier Musiker ihrem Publikum mit selbst geschriebenen Songs wie „Besides you“, „Howdy Stranger“ und „Slammer the Hammer“ ordentlich ein. Jung und Alt tanzen und klatschen mit.

Als Benoby auf die Bühne kommt, drängt es die Fans noch mehr nach vorne. Brav auf den Stühlen sitzen bleiben geht nun nicht mehr. Benobys erster Song stammt aus der gemeinsamen Feder mit dem Rapper Eko Fresh: „Gott sei Dank bin ich nicht reich.“ Schonungslos ehrlich erzählt der sympathische Sänger und Songwriter über die schweren Zeiten, vor denen selbst ein Musiker wie er nicht gefeit war. Corona machte auch vor der Musikbranche nicht Halt. Keine Auftritte, Lockdown, nicht wissen, was morgen kommt. „Es gibt schöne Phasen im Leben, aber auch Unschöne“, erzählt Benoby. „Traut euch, traurig zu sein“, setzt er fort. Stark sein bedeutet schließlich auch, Gefühle zuzulassen.

Benobys Leben spiegelt sich in seinen Liedern wieder. Auch beim Thema Liebe erzählt er, wie sehr der Verlust eines geliebten Menschen schmerzt. Liebeskummer. Diesen verarbeitet er in seinem Song „Rose“. Premiere feiert auch sein neuer Song „Porzellan“. Ein Lied über eine Erinnerung und mit einer tollen Botschaft. Benoby berührt mit seinen Werken die Herzen seines Publikums. Seine Lieder hören sich an wie eine Lebensgeschichte. Eine Gefühlsachterbahn aus guten und schlechten Zeiten, die jedoch immer wieder deutlich macht, dass man niemals aufgeben darf.

Der Singer und Songwriter beherrscht das Klavier genauso perfekt wie die Gitarre. Sie sind Teil seiner Musik. Mit dem Song „Groß genug“ erkennt sich so manch einer selbst wieder darin, egal ob Jung oder Alt. „Ich schrieb die Nummer, als ich dachte, es meinen Eltern niemals recht machen zu können. Aber das ist nicht so“, sagt er nachdenklich. Familie ist ihm heilig. Für ihn ist seine Mutter die stärkste Frau auf der Welt. Ihr wie auch seinem Vater widmet er einige seiner Songs. „In meiner Brust schlagen zwei Herzen. Eines für meine deutsche Familie und eines für meine polnische Familie“, erzählt er mit Stolz. So lautet auch der Titel zu seinem Lied „Zwei Herzen“, der deutsche und polnische Elemente miteinander verschmilzt.

Keine Angst vor schweren Themen

Benoby macht Mut. Er spricht offen über Themen, die in unserer Gesellschaft oft ein Tabu sind. So auch das Thema Mobbing. „Mobbing ist ein Riesenthema. Mobbing muss nicht sein. Ich gehe in Schulen, um denen zu zeigen, dass es zusammen besser ist, cooler. Wenn man gerne in die Schule geht, lernt man besser und hat Freunde an seiner Seite. Deshalb lasst sie kommen“, sagt Benoby und bringt mit seinem Ohrwurm „Lass sie kommen“ die Halle zum Beben.

10 000 Euro für das Lese-Projekt

Benoby ist authentisch. Mit seiner positiven Ausstrahlung, seiner freundlichen Art und seinen Worten macht er den Menschen Mut und Hoffnung. Er zeigt Emotionen, und das zeichnet ihn aus. Das Publikum ist am Ende total begeistert.

Etwa 10 000 Euro kamen beim Benefizkonzert für das Projekt Lese-Glück zusammen. Damit haben Kinder die Chance, noch mehr gefördert zu werden. „Ich wünsche mir, dass die Menschen lernen, einander zu vertrauen. Frieden, Akzeptanz, Toleranz und Zuhören“, sagt er am Ende des Konzerts mit einem Lächeln.

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