Mühldorfer Kräuterpraktikerin Birgit Schmid: Hausmittel, aber auch schön im Garten

Die Kanadische Goldrute lässt sich am besten auf einem Gitter trocknen.
+
Die Kanadische Goldrute lässt sich am besten auf einem Gitter trocknen.

Die Goldrute kann als warmer Wickel bei Leber- und Gallebeschwerden wirksam sein, sagt die Mühldorfer Kräuterpraktikerin Birgit Schmid. Ein Rezept für Tee gibt es ebenfalls.

Mühldorf –Die kanadische Goldrute gehört zur Familie der Korbblütler. Sie wächst meist an Böschungen, Weg- und Straßenrändern. Bekannt und kultiviert ist sie schon seit dem Mittelalter. Ihre hübschen gelben Blüten duften leicht aromatisch und sie kann bis über einen Meter wachsen.

Die bislang erschienenen Teile der OVB-Serie „Das Kräuterrezept“ finden Sie hier.

Die Blüten sind klein, bilden aber üppige Trauben. Die Blätter sind lang und können gezackt oder weichrandig sein. Sie kann sowohl als Zierpflanze im Garten und auch als Hausmittel verwendet werden.

Verwendung:Blätter und Blütentrauben

Verarbeitung: Man nimmt bei der kanadischen Goldrute die Blätter und Blütentrauben und lässt diese gut trocknen. Am besten im Haus auf einem Gitter trocknen lassen. Die Goldrute kann auch als warmer Wickel bei Leber- und Gallebeschwerden wirksam sein. Der Tee kann sehr unterstützend bei Nieren- und Blasenentzündungen sein.

Rezept: Goldrutentee

Zutaten: getrocknete kanadische Goldrute, heißes Wasser. Zubereitung: Das getrocknete Kraut in ein Teesieb und in 1 große Tasse geben. Für eine große Tasse braucht es etwa ein bis zwei Eßlöffel. Mit dem Wasserkocher Wasser erhitzen. Dann kurz warten und das Wasser in die Tasse füllen. Ein paar Minuten ziehen lassen, bis es eine schöne gelbe Farbe hat.

Kommentare