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Mobilfunk im Brennpunkt

Es gibt keine rechtliche Grundlage für die Festsetzung von Immissionsgrenzwerten beim Mobilfunk. Dies machte Bürgermeister Jakob Bichlmaier nach einem entsprechenden Antrag von Gemeinderat Hans Stellner deutlich.

Taufkirchen - In der kürzlich abgehaltenen Gemeinderatssitzung lagen zwei Anträge von Gemeinderat Hans Stellner bezüglich Mobilfunk vor. Stellner forderte die Einarbeitung von Immisionsgrenzwerten auf höchstens zehn Mikrowatt in Bebauungsplänen sowie ein Verbot von Neuanlagen im Gemeindegebiet. Stellner brachte seine Anliegen persönlich vor. Er sei immer noch der Überzeugung, dass Mobilfunk krankmachend sei und fordert daher die Einarbeitung gemäß seines Antrages.

Bürgermeister Jakob Bichlmaier machte klar, dass die Gemeinde keine rechtlichen Grundlagen hat, Grenzwerte festzusetzen. Gemeinderat Konrad Fritz schlug vor, diesbezügliche Messungen zur Überprüfung auszuführen.

Gemeinderat Dr. Franz Schuhbeck ist gegen Messungen, er war der Meinung, dass diese Messungen zu kostspielig sind und die Ausführenden damit nur Geld verdienen möchten. Zum zweiten Antrag Stellners gab Bichlmaier bekannt, dass Taufkirchen ausreichend mit Anlagen abgedeckt sei und die Gemeinde selbst sowieso kein Verbot von Neuanlagen aussprechen kann, wenn sie im Rahmen des Erlaubten seien. Stellner wünschte sich auch, eine Bürgerinitiative landkreisweit ins Leben zu rufen. Das Gremium einigte sich, dass die Gemeinde weitere Erkundigungen einholt und Bürgermeister Bichlmaier gab noch bekannt, dass die neue Anlage auf dem Raiffeisenlagerhaus noch nicht im Netz integriert sei. fim

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