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Marder tappt in Todesfalle

Dieser Marder musste von einem Tierarzt eingeschläfert werden. Das Tier hatte sich mit der Vorderpfote im Abzugseisen verfangen. „Vermutlich schleppte das Tier die Falle bereits ein bis zwei Tage lang mit sich herum“, heißt es im Polizeibericht. polizei

In Mittergars (Gemeinde Gars) hat ein unbekannter Täter eine sogenannte Totschlagfalle aufgestellt. Ein Marder tappte hinein und musste eingeschläfert werden. Die Haager Polizei ermittelt.

Gars – Dass sich ein Marder in einem Gartenzaun verfangen habe und zudem noch mit einer Pfote in einer Schlagfalle hänge, wurde am Dienstagvormittag von einer Bewohnerin des „Gaßl`s“ in Mittergars der Haager Polizei mitgeteilt. Wie die Ermittlungen vor Ort ergaben, hatte offenbar ein bislang unbekannter Fallensteller eine sogenannte Totschlagfalle in der näheren Umgebung des Fundortes aufgestellt, um damit vermutlich Marder zu töten.

Aufgrund unsachgemäßer Bedienung verfing sich der Marder aber nur mit der rechten Vorderpfote in dem Abzugseisen und schleppte sich dann mitsamt der Falle fort. „Vermutlich schleppte das Tier die Falle bereits ein bis zwei Tage lang mit sich herum“, heißt es im Polizeibericht. Von einem hinzugezogenen Tierarzt wurde der Marder dann aufgrund seiner Verletzungen eingeschläfert.

Von der Polizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens der Jagdwilderei und des Verstoßes gegen das Jagd- und Tierschutzgesetz eingeleitet, da eine Jagdausübung auf Marder wie in der vorstehend beschriebenen Weise sowohl jagd- als auch tierschutzrechtlich verboten ist. Wer Hinweise zur Herkunft der Falle beziehungsweise zu deren Aufsteller geben kann, wird um Meldung bei der Haager Polizeidienststelle unter 0 80 72/91 82-0 gebeten.

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