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Schule der magischen Tiere

Magische Tiere, magischer Filmnachmittag - Autorin Margit Auer stellt sich im Kino Waldkraiburg Kinderfragen

Nach dem Film wollten sich alle Kinder, wie hier Tyren, von Margit Auer ihre Bücher signieren lassen.
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Nach dem Film wollten sich alle Kinder, wie hier Tyren, von Margit Auer ihre Bücher signieren lassen.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Autorin Margit Auer war ins Waldkraiburger Kino gekommen, umd die Verfilmung ihrer „Schule der magischen Tiere anzuschauen“. Und um Kinderfragen zu beantworten.

Waldkraiburg – Ein leises Jaulen geht durch den Kinosaal. So, wie es eben noch der schlaue Fuchs Rabbat und seine Freundin Ida im Film „Die Schule der magischen Tiere“ gemacht haben.

Ein paar Reihen weiter ist ein Lachen zu hören. Margit Auer, die Schöpferin der erfolgreichen Kinderbuchreihe, ist zu Gast im Cinewood Waldkraiburg, die sich vor Filmbeginn den Fragen der Kinder gestellt hat.

Warum heißt Rabbat eigentlich Rabbat

„Warum heißt der schlaue Fuchs Rabbat eigentlich Rabbat?“, „Wie sind Sie auf die Idee für ‚Die Schule der magischen Tiere‘ gekommen?“ oder „Was ist Ihr Lieblingstier?“

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Mit Fragen hatten die Kinder nicht gerade gespart und etliche Zettel in die Fragebox eingeworfen. Aber Margit Auer hatte auch genug Zeit im Gepäck, alle Fragen auch zu beantworten. Und das tat sie mit Freude.

Margit Auer hatte Kinobetreiber Thomas Rahnert spontan auf seine Anfrage zugesagt. Als Autorin ist sie seltener im Kino als bei Lesungen zu Gast, auch wenn diese corona-bedingt weniger als sonst gewesen sind. Dass sie dennoch nach Waldkraiburg gekommen ist, hat „ganz gut gepasst“. Denn Margit Auer ist in Waldkraiburg aufgewachsen, ihre Eltern und Geschwister leben noch immer dort. Am Wochenende feierte ihr Vater Geburtstag, weshalb die Familie zusammenkam. Der Kinobesuch sei nun ein schöner Abschluss des Wochenendes.

Autorin hört gerne die Reaktion der Kinder

Mittlerweile hat die Autorin ihren Film schon ein paar Mal gesehen. Langweilig werde ihr dabei aber nicht. „Ich sehe und höre mir gerne die Reaktionen der Kinder an.“

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Nach dem Film würden sie fröhlich den Saal verlassen, auch die Lieder würden gut ankommen. Trotzdem hätte manche sich die Figuren anders vorgestellt: „Die Fans sind zweigeteilt. Die einen sind enttäuscht, die anderen finden den Film super. Ich selbst finde ihn sehr gelungen.“

Den Fragen aus dem Publikum stellte sich Margit Auer, Kinobetreiber Thomas Rahnert las vor.

Und wieder ist Milan Peschl zu sehen

Die Hauptfiguren seien „grandios besetzt“, am besten gefalle ihr die Filmfigur von Mortimer Morrison, dessen Rolle Milan Peschel spielt. Den Witz, die Atmosphäre, die Strenge, aber gleichzeitig die Warmherzigkeit und den Zusammenhalt an der Schule transportiere der Film. „Das war mein Wunsch“, sagt Margit Auer. „Hut ab“, das hätten sie geschafft. Doch man man schon ein bisschen aufpassen, was die „Filmleute“ aus dem Buch machen, wie sie den Kindern bei der Fragestunde im Kinosaal verriet. Dass die Handlung im Film etwas anders geworden ist als in der Buchvorlage, das störe nicht. „Das wäre sonst auch ein bisschen langweilig geworden.

Bücher millionenfach verkauft

Die Bücher von „Die Schule der magischen Tiere“ sind millionenfach verkauft und in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden. Doch der Anfang war nicht leicht. „Ob es schwer war, einen Buchverlag zu finden“, wollte eines der Kinder wissen. Zwei, drei Jahre habe es gedauert, bis sie einen Verlag gefunden habe.

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Zuvor hat die ausgebildete Journalistin „nur für Freunde“ geschrieben. Ihre ersten Bücher waren Römerkrimis, bis sie dann den Durchbruch mit „Die Schule der magischen Tiere“ geschafft hat. „Wie lange dauert es, bis ein Buch geschrieben ist“, war die nächste Frage aus dem Publikum. „Anfangs ging es ganz langsam“, verrät sie. Doch mittlerweile entsteht ein neuer Band in etwa drei Monaten. „Jetzt muss ich auch Gas geben, weil ihr jedes halbe Jahr ein neues Buch haben wollt“, sagt Margit Auer.ovb-online.de/muehldorf/muehldorf/muehldorfer-greift-zum-colt-im-bayern-western-gibt-mario-pruischuetz-den-revolverhelden-91087734.html

Am nächsten Band schreibt sie schon

Dass sie mit ihren Büchern so viele Kinderherzen erreicht, empfindet sie als „total motivierend“. Erst kürzlich ist der zwölfte Band erschienen. Am Manuskript für den nächsten Band sitzt sie gerade. Auf mehr Abenteuer in der Winterstein-Schule dürfen die begeisterten Leser gespannt sein. Denn: „Es gibt noch einige Kinder, die noch kein magisches Tier haben.“ Sie selbst mag alle magischen Tiere: „Jedes Tier hat seine Berechtigung, die lustigen wie die hochnäsigen“, erzählt sie. Ihr Lieblingstier ist die Fledermaus Eugenia, im echten Leben ist es aber ihr Familienkater Lorenzo.

Ein FIlmplakat für jedes Kind

Nach dem Film kann jedes der Kinder noch ein Filmplakat mit nach Hause nehmen, sich sein Buch von der Autorin signieren lassen und ein Erinnerungsfoto mit ihr und dem schlauen Fuchs Rabbat machen.

Bleibt noch die Vorfreude auf den Band 13 und wie das nächste Abenteuer an der Winterstein-Schule im Film umgesetzt wird. „Teil zwei ist schon abgedreht und soll im Herbst nächsten Jahres ins Kino kommen.“ Dann findet das nächste Kind einen magischen Freund.

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