NACHRUF

Lorenz Drexler mit einem letzten Halali verabschiedet

Taufkirchen – Mit einem letzten Halali verabschiedeten sich die Jagdhornbläser von Lorenz Drexler, einem Jäger mit Leib und Seele.

Er liebte die Jagd und er kam von seinem letzten Pirschgang nicht mehr nach Hause. Sein geliebter Wald wurde auch zum Sterbeort. Am offenen Grab verabschiedete sich Stefan Balk, Vorsitzender des Hegerings 7 in einem beeindruckenden Nachruf von einem geliebten Jagdgenossen. Die Fahnenabordnungen der Alt- und Jungschützen, des Georgivereins und der Feuerwehr Zeiling begleiteten den Trauerzug, dem eine außerordentlich große Trauergemeinde folgte.

Am 28. Oktober 1945 erblickte er auf dem Schernederanwesen als Ältester von vier Kindern das Licht der Welt und besuchte in Taufkirchen die Volksschule. Anschließend verdiente er sich neben der Arbeit auf dem elterlichen Hof in der Landmaschinenwerkstatt Hechfellner ein Zubrot, machte dann eine Maurerlehre im Baugeschäft Binder und blieb dort bis zum Eintritt ins Rentenalter. Eine glückliche Zeit begann für ihn mit der Heirat mit Rosmarie Halmbacher aus Waldhausen im Jahr 1968. Die Söhne Lorenz und Christian sowie Tochter Renate vervollständigten das Eheglück. Als liebevoller Opa war er für seine vier Enkel immer zur Stelle, wenn sie ihn brauchten. Bis zum Tod bewirtschaftete er mit seiner Gattin die Landwirtschaft, war zudem ein überaus bekannter Taubenzüchter; viele Preise erinnern an seine Leidenschaft. Der Geflügelzuchtverein verliert mit seinem Tod ein beliebtes Mitglied und die Jagdgenossenschaft Zeiling einen verdienten Jagdpächter.

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