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Lösen von eng gefassten Baugrenzen

Waldkraiburg – Der Bebauungsplan für das Gebiet St. Erasmus Nord-Ost soll geändert und in Teilen sogar aufgehoben werden.

Dafür hat sich der Stadtentwicklungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen.

Bereits 1970 wurde der Bebauungsplan für das Gebiet zwischen der Trenbachstraße und dem Innkanal aufgestellt. Ziel war es, ein reines Baugebiet auszuweisen. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern, dennoch gibt es Handlungsbedarf.

Das Gebiet ist zwar nahezu vollständig bebaut, aber im Hinblick auf eine mögliche Nachverdichtung will hier die Stadt für Erleichterungen sorgen. Der Bebauungsplan erfülle heute kaum eine ordnende Funktion, noch tragen die Festsetzungen dazu bei, eine gerechte Bodennutzung zu gewährleisten. Stattdessen führen die veralteten Pläne mit ihren eng gefassten Baugrenzen zu einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand und behindern eher die städtebauliche Entwicklung. Nachverdichtungen und kleinere Erweiterungen, welche sowohl aus städtebaulicher Sicht als auch unter Umweltschutzgesichtspunkten erwünscht sind, lassen sich erleichtert durchführen, wenn sie danach bewertet werden, ob sie sich in den Gebietscharakter einfügen oder nicht, wie Bauamtsleiter Carsten Schwunck in der Sitzung erklärte.

Für Wolfgang Hintereder (UWG) war noch wichtig zu erfahren, ob es für Investoren durch die Änderung und Teilaufhebung des Bebauungsplans künftig möglich werde, durch den Kauf zweier Grundstücke Reihenhäuser in diesem Gebiet zu bauen. Das schloss Bauamtsleiter Carsten Schwunck allerdings aus: Denn neue Bauvorhaben müssen zum Charakter des Gebiets passen. Das Erscheinungsbild zeichnet sich durch Einzel- und Doppelhäuser aus, Reihenhäuser gibt es dort allerdings nicht.

Einstimmig gab der Stadtentwicklungsausschuss grünes Licht für die Änderung und Teilaufhebung des Bebauungsplans St. Erasmus Nord Ost.

Die Verwaltung soll nun die frühzeitige Bürgerbeteiligung und Behördenanhörung durchführen.hi

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