Lichter am Wegrand, Lichter auf dem Teich: 12. Lichterfest im Waldkraiburger Stadtpark

Eine ganz besondere Atmosphäre zauberten die vielen schwimmenden Blumenlichter auf dem Teich im Stadtpark.
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Eine ganz besondere Atmosphäre zauberten die vielen schwimmenden Blumenlichter auf dem Teich im Stadtpark.

Waldkraiburg – Überwältigend war das Interesse diesmal beim Lichterfest und beim Nacht-Crosslauf im Stadtpark – beides organisiert vom Familienzentrum Waldkraiburg.

Menschenmengen säumten die Wege rund um Pavillon und Teich und das Lichtermeer bot ein beeindruckendes Ambiente.

Das Organisationsteam um Vorsitzenden Franz Maier freute sich, dass zum zwölften Lichterfest eine große Schar von 400 bis 500 Besuchern in den Stadtpark kam. Bei Lebkuchen und Punsch oder einer Würstl-Brotzeit lauschten sie den Geschichten und der Musik am Pavillon oder wärmten sich an den Feuerstellen.

Die Kleinen erfreuten sich bei einer „flotten Runde“ mit der Parkeisenbahn und tolle Effekte machten die „schwimmenden Blumen-Lichter“ auf dem Teich aus. Ein nicht enden wollender Menschenstrom formierte sich beim Laternenumzug durch die mit Lichtergläsern und Fackeln ausgeleuchteten Wege. Jung und Alt genossen die besondere Atmosphäre im Park.

Auch Bürgermeister Robert Pötzsch zeigte sich überwältigt, dass sich so viele Besucher im Stadtpark eingefunden haben. Als Schirmherr der Veranstaltung zündete er die Rakete zum zweiten Benefiz-Lauf des Familienzentrums.

Mit 164 Startern waren es beim Nacht-Crosslauf doppelt so viele Teilnehmer wie bei der Premiere im vergangenen Jahr. 1083 Runden schafften die Läufer, Geher oder auch Walker durch die ausgeleuchteten Waldwege. So brachten jeweils ein Euro pro Runde, die Startgelder und weitere Spenden über 2000 Euro ein, das zu 100 Prozent dem Familien-Zentrum zugute kommt.

Mit 26 Startern und 174 Runden stellte die Firma Linster aus Aschau die Meistbeteiligung. Darunter war auch der vierjährige Lukas, der schon zwei Runden bewältigte. Als Jüngster von acht mitlaufenden Kindern (U14) zeigte er eine gute Leistung. BSG Netzsch, Stadtverwaltung, Stadtwerke, Tri & Bike vom VfL, CSU, UWG, LC Bayern, LG Mettenheim, SGF, Nutz, Förderverein Waldbad, Bündnis 90 die Grünen, ZF Aschau sowie kleinere Gruppierungen und private Läufer waren dabei. Die Feuerwehr drehte sogar in Atemschutz-Ausrüstung ihre Runden und sorgte mit dem BRK auch für Sicherheit. Alle Teilnehmer wurden mit Medaillen belohnt, die Kinder gebastelt hatten, Preise gab es für die Fleißigsten: Bei den Herren waren dies Ronny Mai, Hubert Jonda und Sebastian Witt – die alle 14 Runden bewältigten. Irmgard Maier war Damen-Beste mit elf Runden und bei den Kindern lagen Jonas Mai mit zehn und Miriam Mai mit sieben Runden an der Spitze.

So wurden zwei schöne Ereignisse „A ganz a bsundas Laffa – Laufen für den guten Zweck mit vielen Kerzen, bunten Lichtern und Fackeln“ ein großer Erfolg. bac

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