Lesekünstler trotzen Pisa-Studie

Waldkraiburg – Auf sie trifft das Ergebnis der letzten Pisa-Studie, dass das Leseniveau bei einem Fünftel der deutschen Schüler schwach sei, sicher nicht zu.

Zwölf Schüler aus den sechsten Klassen der Realschule hatten es beim Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels in die Endrunde geschafft.

Die Finalrunde mit den vier besten Lesern, die hinter einem riesigen Bücherstapel Platz gefunden hatten, wurde von den Kuhglockenspielern mit „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ eingeläutet. Jeder von ihnen las jeweils einen unbekannten Textabschnitt aus Anna Herzogs „Der Tag, an dem Weihnachten verschwand“ vor. Mühe hatten die Juroren, einen Schulsieger zu küren, denn es mussten das flüssige Lesen, die Betonung und das Textverständnis beurteilt werden. „Es macht sich bezahlt“, so Schulleiter Werner Groß, „dass ihr Freude am Lesen habt und sehr fleißig unsere Bibliothek besucht. Auch ich als Mathe-Lehrer muss betonen, dass Deutsch die Grundlage für alle Fächer bildet.“ Die beteiligten Lesekünstler durften sich abschließend eine kleine Belohnung abholen und der Schulbesten Johanna Leitl aus der Klasse 6c überreichte Werner Groß dazu noch einen Büchergutschein. fis

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