Leichter gesagt als getan: Stadt Waldkraiburg will Kreisverkehrsinsel gestalten

Diese Variante inklusive Zahnradskulpturen und Nadelbäumen, die ab einer bestimmten Größe entfernt und als Christbäume verwendet werden, favorisiert der Stadtrat als Gestaltungselemente für die Kreisverkehrsinsel am Kino. Jetzt muss nur noch das Staatliche Bauamt zustimmen.
+
Diese Variante inklusive Zahnradskulpturen und Nadelbäumen, die ab einer bestimmten Größe entfernt und als Christbäume verwendet werden, favorisiert der Stadtrat als Gestaltungselemente für die Kreisverkehrsinsel am Kino. Jetzt muss nur noch das Staatliche Bauamt zustimmen.

Der Wunsch der Stadt Waldkraiburg, die Insel am Kreisverkehr am Kino Cinewood repräsentativ zu gestalten, ist so alt, wie der Kreisel selbst. Doch die Grenzen sind eng gesteckt.

Waldkraiburg – Schon während der Baumaßnahme zum Ausbau der Staatsstraße 2091 im Jahr 2012 war das Erscheinungsbild des künftigen Kreisverkehrs am Stadteingang ein Thema im Stadtentwicklungsausschuss des Stadtrates. Und schon damals wurde klar: Das ist leichter gesagt als getan.

Keine starren Hindernisse erlaubt

Jetzt – nach einer Anfrage in der Bürgerversammlung – hat die Stadt einen neuen Anlauf unternommen und einen neuen Vorschlag gemacht, der die Vorgaben für Kreisverkehre außerhalb von geschlossenen Ortschaften einhalten soll.

Ausschuss und Stadtrat favorisieren folgende Gestaltungsvariante: Anstelle des Landschaftsrasens soll eine Blumenwiese gesät werden. Als Zeichen für die Stadt könnte gegenüber den Zufahrten Flächen mit Zwergbuchs in der Form des W-Logos gepflanzt werden. Und im Zentrum sollen kleine Rotfichten und Nordmanntannen stehen. Diese sollen laufend entfernt und als Christbäume verwendet werden, sobald sie einen Stammbilden.

Die Verkehrssicherheit geht vor

Denn auf Kreisverkehrsinseln außerhalb von Ortschaften dürfen aus Gründen der Verkehrssicherheit keine starren Hindernisse stehen, die zu schwerwiegenden Unfallfolgen führen könnten.

Das ist auch der Grund, warum ein weiterer Gestaltungswunsch der Stadt noch auf der Kippe steht: Zahnradskulpturen, die ein Element aus dem Stadtwappen aufgreifen. Mit dem Staatlichen Bauamt Rosenheim will die Stadt noch klären, wie eine verkehrssichere Bauart aus Holz oder Metall aussehen kann.

+++

Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!

+++

Wie es im Stadtentwicklungsausschuss hieß, hat das Straßenbauamt eine Zustimmung zu den anderen Gestaltungsvorschlägen bereits signalisiert.

Lesen Sie auch:

Keine Einwände gegen Planfeststellung

Kreisverkehr

Ein Plädoyer für mehr Wildwuchs in der Stadt

Die Kosten für die Bepflanzung in Höhe von 7300 Euro hat die Stadt zu tragen. hg

Kommentare