Mit 80 lebensfroh und fit: Steffie Franzler aus Dirnberg feiert Geburtstag

Steffie Franzler ist allseits beliebt, weshalb so viele Menschen kamen, um ihr zu gratulieren. fill

Unterreit/Wang – „Mach ma hoit weiter so, Hauptsach mia bleibn gsund“, die richtige Einstellung zum Leben von Steffie Franzler an ihrem 80.

Geburtstag. Zum Jahresausklang gab es ein großes Stelldichein in Dirnberg, um der beliebten Jubilarin alles Gute zu wünschen. Mit dabei Bürgermeister Gerhard Forstmeier, von der Pfarrei Schwester Marita Meister und Elisabeth Lochner, der Frauenbund, der Seniorenclub und auch der Turnerbund.

Der letzte Tag des Jahres 1939 wurde zu ihrem Geburtstag in Ebenau in Südböhmen. Ihre Kindheit erlebte sie mit vier Geschwistern noch in ihrer alten Heimat, bevor sie im Jahr 1946 ausgewiesen wurden und durch ihre Flucht nach Frabertsham kamen. Im Jahr 1953 kauften sich ihre Eltern ein Anwesen im Heuwinkel, 1955 starb bereits ihr Vater. Und so musste sie schon in ihrer Schulzeit gemeinsam mit ihrer Mutter und den Geschwistern alle landwirtschaftlichen Arbeiten erledigen. Später verdiente sie sich ihr Brot als Haushaltshilfe, bevor sie 1967 mit Edi Franzler in der Pfarrkirche in Wang den Bund der Ehe schloss.

Es begann eine glückliche Zeit in Dirnberg besonders mit der Geburt ihrer Kinder Gerhard, Rupert, Monika und Christa. Der Stolz der Oma sind die acht Enkel und besonders auch die drei Urenkel.

Gemeinsam mit ihrem Gatten bewirtschafteten und modernisierten sie das elterliche Anwesen bis zur Übergabe an Sohn Gerhard. Neben der Sorge um ihre Familie widmete sich die Jubilarin jahrzehntelang dem Frauenbund und dem Seniorenclub und war in der Vorstandschaft tätig. Seit 50 Jahren übernimmt sie die Caritas-Haussammlungen und ist Lektorin.

Fit hält sich die Franzler Steffie mit dem Seniorenturnen. Ihre selbst verfassten Geburtstagsgedichte gehören zu Feiern dazu. Im wohlverdienten Ruhestand, den sie mit ihrem Gatten genießen kann, ist sie eine leidenschaftliche „Hühnerwirtin“, der Garten und der Haushalt gehören zum Alltag dazu.

Ihr Lebensweg führte sie vor über 50 Jahren nach Dirnberg, dort fand sie eine zweite Heimat. fim

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