Lebendige Tanzszene in und um Waldkraiburg

In Waldkraiburg und Umgebung hat sich eine sehr lebendige Tanzszene entwickelt. Seit 47 Jahren wird an der VHS Ballett unterrichtet, es gibt renommierte Tanzvereine wie die Hot Socks oder den TSC mit all seinen Sparten von Latein und Standard bis Hip-Hop, Tanzgruppen der Heimatvereine, aktive Trachtentanzgruppen, eine Tanzschule, die vom Knirps bis zum Prinzenpaar alle unterrichtet. Line Dance und Orientalischer Tanz, etwa Bauchtanz, haben sich längst etabliert. Im Gardetanz hat sich die Narrengilde etwa durch die Gardefestivals einen Namen gemacht. Die Waldburgia glänzte zuletzt durch ein Prinzenpaar, das in der Profi-Tanzliga zu Hause ist. Im Haus der Kultur sind regelmäßig das Staatsballett Kiew und das Obsession Dance Theatre zu Gast oder bald wieder das Breakdance Roots Battle. Alles was das Tänzerherz begehrt, ist hier zu finden. Zum Welttag des Tanzes (angeregt vom Internationalen Theater Institut der Unesco) am morgigen Sonntag gibt es auf Seite 30 eine Sonderseite, die nur einen kleinen Teil der facettenreichen Stilrichtungen abdeckt und keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Ballett gilt gemeinhin als die "Mutter allen Tanzens", zumindest was die gesellschaftlichen Tanzformen der Neuzeit angeht. Entwickelt hat es sich im 15. und 16. Jahrhundert an den italienischen und französischen Fürstenhöfen als Schauspiel und tänzerisches Gesellschaftsspiel. 1661 gründete Ludwig XIV. in Paris die "Académie Royale de Danse" und tanzte selbst gerne Hauptrollen. Damals erfuhr das Ballett eine enorme Weiterentwicklung. Ab 1681 durften hier auch Frauen öffentlich tanzen. Das war lange bevor junge Leute sich dem Gardetanz oder dem Modern Dance verschrieben haben. kla

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