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Selbsthilfegruppe für Betroffene

Leben mit Parkinson: Parkinsongruppe Waldkraiburg feiert Jubiläum und erweitert sich

Sie feierten das 20-jährige Jubiläum der Parkinsongruppe Waldkraiburg/Ampfing (von links): Alexandra Nettelnstroh (Leitung Haus der Begegnung), Bernhard Förster (Gründer der Parkinsongruppe), Petra Rebitzer (neue Leitung der Parkinsongruppe), Sabine Klar (Gymnastik) Theresa Löscher (Sozialpädagogin). Foto: Stettner
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Sie feierten das 20-jährige Jubiläum der Parkinsongruppe Waldkraiburg/Ampfing (von links): Alexandra Nettelnstroh (Leitung Haus der Begegnung), Bernhard Förster (Gründer der Parkinsongruppe), Petra Rebitzer (neue Leitung der Parkinsongruppe), Sabine Klar (Gymnastik) Theresa Löscher (Sozialpädagogin).
  • Rita Stettner
    VonRita Stettner
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Die Parkinson-Selbsthilfegruppe Waldkraiburg feiert sein 20-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum findet nun auch eine Erweiterung statt: Eine zusätzliche Gruppe gibt es jetzt auch noch in einer weiteren Ortschaft des Landkreises Mühldorf.

Waldkraiburg – Seit 20 Jahren gibt es die Parkinson-Selbsthilfegruppe. Gefeiert wurde dieses Jubiläum im Gasthaus zur Wuhrmühle in Kraiburg. Die Feier wurde zum Anlass genommen, die Gruppenleitung zu übergeben. Mit sofortiger Wirkung übergab Bernhard Förster seinen Posten an Petra Rebitzer aus Ampfing offiziell ab. Diese konnte ihrerseits bereits über die Schaffung einer neuen Gruppe in Ampfing berichten.

Von einem Moment auf den anderen ändert sich alles

Die Diagnose „Parkinson“, wenn es einen trifft, zieht einem erst einmal den Boden unter den Füßen weg und verändert von einem Moment auf den anderen das eigene Leben und das der gesamten Familie. 2002 hat Bernhard Förster die Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, um sich selbst und anderen Betroffenen die Möglichkeit zu geben, besser mit der Diagnose Parkinson leben zu können. Regelmäßig treffen sich Betroffene zu Übungsstunden und zum gemeinsamen Austausch sowohl in Waldkraiburg – und jetzt neu auch in Ampfing.

Das Angebot der Parkinson-Selbsthilfegruppe ist vielfältig und entspricht den spezifischen Bedürfnissen. Für viele Betroffene sind daneben auch die sozialen Bindungen in der Gruppe besonders wichtig. Trotzdem scheuen viele betroffene Menschen den Gang zur Selbsthilfegruppe. Dabei ist die Gruppe oft auch der erste Ort, an dem ein Betroffener erfährt, dass er mit seinen Fragen und Schwierigkeiten nicht alleine ist.

20-Jähriges will Mut machen

Das 20-jährige Jubiläum will Mut machen, sich einer Gruppe anzuschließen. Bei ihren Treffen machen sie auf Parkinson abgestimmte Gymnastik und im Anschluss steht der Austausch im Vordergrund. Regelmäßig bieten diese auch Fachvorträge von Ärzten an. Nicht zuletzt gehört daher zu einer solchen Selbsthilfegruppe aber auch die Pflege der Gemeinschaft.

60 Gäste – darunter Mitglieder und deren Angehörige waren gekommen, um gemeinsam diese wichtige Einrichtung zu feiern. Anwesend war auch die Landesverbandsvorsitzende des deutschen Parkinsonverbandes, Brigitte Kuhn, und stellvertretend Barbara Attenberger-Haimerl.

Ansätze der bewährten „BIG-Therapie vorgestellt

Brigitte Kuhn bedankte sich bei Bernhard Förster für den jahrelangen Einsatz und bei Petra Rebitzer für die Übernahme und Gründung der neuen Gruppe- mit der zusätzlichen Funktion als eine Delegierte vom Deutschen Parkinsonverband e.V. für Bayern zu fungieren.

Professor Dr. Johannes Schwarz berichtete über neue Erkenntnisse der Parkinsonforschung. Physiotherapeutin Julia Schneider aus Haag erklärte ideale Methoden zur Bewegungstherapie, unter anderem Ansätze der bewährten „BIG-Therapie, spezifische Bewegungstherapie bei Parkinson“.

Weiter gab es von den Mitgliedern der Parkinsongruppe für Bernhard Förster ein Bild mit einem Lebensbaum überreicht. Musikalisch begleitete die Jubiläumsfeier die Gruppe „Zait´nwind“.

Weitere Infos per Mail unter waldkraiburg@parkinson-mail.de oder per Telefon unter 0176/56726435.

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