„Las-Vegas-Schild“ ist weg: Die neue Werbung ist um ein paar Nummern kleiner ausgefallen

Im vergangenen Sommer sorgte sie für Aufregung im historischen Markt: die überdimensionierte Werbeanlage, die auf ein neues Lokal in der Kraiburger Bahnhofstraße hinweisen sollte.

Die rund zwölf Meter lange, knallig bunte Tafel auf der Fassade des ehemaligen Schlecker-Markts direkt neben der denkmalgeschützten Aukapelle aus dem 17. Jahrhundert war entschieden zu groß geraten, nicht von den Vorgaben der Bayerischen Bauordnung gedeckt und ohne die notwendige denkmalschutzrechtliche Erlaubnis angebracht worden. Selbst Bürgermeister Dr. Herbert Heiml, dem das Gebäude gehört, der aber nach eigenen Angaben nichts vom Werbecoup seines Mieters wusste, sprach von einem „Las-Vegas-Schild“. Seit einiger Zeit ist die Tafel, wie angekündigt abgebaut. Die neue Werbung ist genehmigt und ein paar Nummern kleiner ausgefallen. Ob sie trotzdem ihre volle Wirkung entfaltet, ist im Moment schwer zu sagen. Corona überschattet derzeit alles, auch Werbung. Grundner

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