Lahmgelegt

Das Coronavirus hat es nicht geschafft, sich bei der Netzsch-Gruppe breitzumachen.

Aktiv ist man im Unternehmen der Herausforderung entgegengetreten. Aber was jetzt kam, kam für das Unternehmen völlig überraschend: Ein gezielter Hacker-Angriff auf das weltweite Unternehmen. Der Betrieb damit an allen 36 Standorten kurzerhand fast lahmgelegt.

Womöglich ein falscher Klick und schon hat sich ein Verschlüsselungstrojaner im Netzwerk ausgebreitet. Da hilft nur eins: Stecker raus! Kein Telefon, kein E-Mail und die Produktion auf ein Minimum reduziert – da sieht man mal, wie eng bei den technischen Fortschritten alles miteinander verknüpft ist. Während die Arbeit in manchen Bereichen fast still liegt, arbeitet die IT daran, dass ab Montag wieder in mehr Bereichen die Arbeit weitergehen kann.

Noch bis Donnerstag daheim bleiben müssen Kinder aus der Kindertagesstätte Käthe Luther. Nach einem positiven Corona-Fall in einer Gruppe stehen zwei Erzieherinnen und 24 Kinder unter Quarantäne. Da hilft es auch nichts, dass alle Ergebnisse der Reihentestung negativ waren.

Erst seit wenigen Wochen dürfen nach dem Lockdown alle Kinder in Bayerns Kindergärten betreut werden. Kaum läuft alles wieder in einigermaßen gewohnten Bahnen, stehen die Eltern und die Kinder quasi erneut vor verschlossenen Türen.

Geschlossen bleiben vorerst auch die Türen der Pfarrkirche Maria Schutz. Weil erneut Wasser über das Flachdach eindringt, ist die Standsicherheit nicht gewährleistet. Zumindest gibt es mit dem Pfarrsaal eine Ausweichmöglichkeit.

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