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Längst passiert

  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Wer kennt sie noch, die beiden spanischen Dörfer Villariba und Villabajo aus dem Fernsehen?

In denen die Bewohner ihre riesigen Paella-Pfannen um die Wetter sauber schrubben. Natürlich nur eine Werbekampagne für ein Spülmittel. Und natürlich gewinnt das Spülmittel mit der größten Fettlösekraft. Und während Villariba schon feiert, wird in Villabajo noch geschrubbt.

Gebe es Villariba tatsächlich, Kinobetreiber Thomas Rahnert wäre einer davon, der die riesige Pfanne emsig sauber schrubben würde. Einer, der nicht unnötig länger warten will, bis im Cinewood Filme über die Leinwand laufen. Der lieber mit einem sanften Warm-up startet und den Betrieb in Schwung bringt, als dass er nach sieben Monaten Pause noch einen Monat länger wartet bis zum offiziellen Start.

Während in Villariba schon die ersten Filme gezeigt werden, sind in Villabajo die Leinwände noch dunkel.

Wäre Villariba ein deutsches Dorf, es müsste Aschau sein. Die krempeln die Ärmel hoch. Schrubben die Pfanne in Rekordzeit sauber. Wenn‘s sein muss ganz ohne Spülmittel.

Rekordverdächtig ist auch das Tempo, mit dem die Aschauer in Sachen Lüftungsanlagen für Klassenzimmer vorgehen. Da wird nicht drüber diskutiert, ob es Luftreiniger für die Klassenzimmer überhaupt braucht. Nein, lieber wirksame Lüftungsanlagen, auch wenn sie teuer sind. Die Aschauer können sich das auch leisten. Der Förderantrag war abgeschickt, noch lange bevor die Gemeinderäte darüber abgestimmt haben. Nur keine Zeit verlieren.

Und während in Villariba die Bestellung für die Lüftungsanlagen nur noch abgeschickt werden muss, wird in Villabajo noch über die Sinnhaftigkeit der Luftreiniger für Klassenzimmer diskutiert.

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