Lack ab: Infotafeln an Kraiburger Ortseingängen werden aktualisiert

Der Lackabgeblättert, die Informationen nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das soll nicht mehr lange so bleiben. Der Gemeinderat stimmte dafür, dass die Infotafeln an den Ortseingängen aktualisiert werden sollen. Bachmaier

Die Inhalte auf den Infotafeln an den Kraiburger Ortseingängen sind überholt. Nachdem nun die neuen Baugebiete erschlossen sind, sollen nun die Infotafeln aktualisiert werden.

Kraiburg – Der Lack schon etwas abgeblättert, die Straßennamen nicht mehr vollständige, die Auflistung der Betriebe überholt. Die Ortseingangstafeln haben schon bessere Zeiten gesehen. Aber das soll sich jetzt ändern. Der letzte Anstoß kam jetzt von zweiter Bürgermeisterin Anette Lehmann (UWG). In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats hatte sie einen entsprechenden Antrag eingereicht, dass die Infotafeln an den Ortseingängen aktualisiert werden sollen.

Dazu sollten alle ortsansässigen Betriebe von der Verwaltung angeschrieben werden, ob sie auf den aktualisierten Infotafeln vertreten sein wollen. Beim Ortsplan sollen die neuen Baugebiete eingearbeitet werden, ebenso die neuen Radwege. Falsche Straßenverläufe sollten korrigiert werden, historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten aufgenommen werden. Ziel soll es sein, dass zu Beginn der Fahrradsaison 2020, also März oder April, die Infotafeln in Kraiburg alle auf dem neuesten Stand sind.

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„Ich hab es nicht forciert“, räumte Bürgermeister Dr. Herbert Heiml anfangs ein. Das Anliegen ist nicht neu, allerdings wollte er die Erschließung der neuen Baugebiete abwarten. „Die sind jetzt fertig.“ Aber auch in Zukunft rechnet er mit weitern Änderungen. Was aber nicht tragisch sei. „Viele Autofahrer haben ein Navi und kommen auch so ans Ziel.“

Doch nicht nur Autofahrer wollen ans Ziel, auch Radlfahrer. „An den Tafeln sehe ich immer wieder Radlfahrer“, sagte Anette Lehmann. Die Verwaltung soll dazu auch Gewerbetreibende und Gaststätten kontaktieren, ob sie auf den Tafeln erwähnt werden sollen.

Zusätzlicher Service für Radfahrer

Ein Schritt, den die Verwaltung bereits in die Wege geleitet hätte, wie Heiml sagte. Die Institutionen seien angeschrieben. Geklärt werden müsse noch eine entsprechende Kostenbeteiligung. Dazu müsse man nun die Resonanz abwarten.

Zusätzlich soll es als Service für die Radfahrer zusätzliche Hinweisschilder geben zu Übernachtungsmöglichkeiten, Reparaturwerkstätten und Gastronomiebetrieben. Auch einen Hinweise in eigener Sache soll es geben: Weil der Innradweg nicht über den historischen Marktplatz führt, soll zumindest ein Schild an der Remise darauf hinweisen. Auch die bislang fehlende Samerstraße soll dann endlich in den Ortsplan aufgenommen werden, wie sich Alfons Wastlhuber (UWG) erkundigte. „Es ist an der Zeit, dass es gemacht wird“, sagte Heiml. Das sahen alle im Gremium so.

Ohne Gegenstimmen sprachen sich die Gemeinderäte dafür aus, dass die Infotafen an den Ortseingängen erneuert werden sollen.

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