Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


NEUSTART IN DER KULTUR

Kultur unter freiem Himmel: In Waldkraiburg leben die Moonlightshows wieder auf

Zum kulturellen Neustart lässt das Haus der Kultur die „Moonlight-Shows“ wieder aufleben. Ein Wiedersehen gibt es dabei auch mit dem Saftladen, der ein Best-of zeigt. Der Vorverkauf beginnt am kommenden Dienstag.
+
Zum kulturellen Neustart lässt das Haus der Kultur die „Moonlight-Shows“ wieder aufleben. Ein Wiedersehen gibt es dabei auch mit dem Saftladen, der ein Best-of zeigt. Der Vorverkauf beginnt am kommenden Dienstag.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
    schließen

Waldkraiburg – Seit Monaten hat es keine Veranstaltung im Haus der Kultur gegeben. Jetzt kann die Kultur wieder starten. Zum Neustart gibt es ein Wiedersehen mit Altbewährten. Mit den OVB-Heimatzeitungen spricht Alexandra Lausmann, Leiterin allgemeine Kulturverwaltung, über die Chancen, die Corona jetzt dem Haus der Kultur gibt.

Nach 20 Jahren gibt es im Haus der Kultur ein Wiedersehen mit den „Moonlight Shows“. Was erwartet die Zuschauer?

Alexandra Lausmann: Die „Moonlight Shows“ wurden damals eingestellt, weil die Nachfrage nicht mehr da war. Das Verhalten der Leute hatte sich geändert. Corona bietet uns nun die Chance, wieder Kultur unter freiem Himmel zu erleben. Sechs Veranstaltungen sind ab Ende Juli geplant, darunter auch eine Dinnershow mit Rudi Stey und einem „Best of“ vom Saftladen.

Gibt es die Überlegung, die Open-Air-Reihe auch im nächsten Jahr fortzuführen?

Lausmann: Die „Moonlight Shows“ bieten uns andere Möglichkeiten und den Zuschauern ein ganz anderes Erleben von Kultur. Nach den Veranstaltungen werden wir ein Resümee ziehen, sodass wir diese Reihe den Bedürfnissen angepasst zukunftsträchtig gestalten können. Den Schwung aus diesem Jahr wollen wir natürlich mitnehmen und die „Moonlight Shows“ nächstes Jahr weiterführen. Ich bin überzeugt, dass es keine einmalige Sache sein wird.

Lesen Sie auch: „Ebi ist noch lange nicht tot“: Waldkraiburg und Mühldorf wollen Projekt über Ur-Elefanten weiter vorantreiben

Der Innenhof am Haus der Kultur ist aber nicht die einzige Spielstätte unter freiem Himmel.

Seit mehr als 30 Jahren gibt es die Stadtpark-Konzerte. Vor einigen Jahren war es schwierig, die Termine zu füllen. Zunehmend kristallisieren sich die Stadtpark-Konzerte sich zu einem Treffpunkt für alle Generationen heraus. Das Publikum ist bunt durchgemischt, auch Jugendliche kommen zu den Konzerten. Damit wächst auch das Angebot, das vielfältiger und lebendiger wird. Dieses Jahr waren die Termine für die Stadtpark-Konzerte schnell vergeben.

„Moonlight Shows“ am Haus der Kultur und die Stadtpark-Konzerte – damit wird doch ein breites Publikum erreicht?

Ja, das stimmt. Die Stadtpark-Konzerte sind ungezwunger, die Moonlight-Shows sind aufwendiger und die Zuschauer haben auch eine ganz andere Erwartungshaltung. Die Stadt ist gut aufgestellt, um die Leute bei der Kultur mitzunehmen. Das sind Schätze unserer Stadt, die gut angenommen werden, manches muss sich noch entwickeln. Auch in der Kultur darf man nicht stehen, sondern am Puls des Publikums bleiben.

Lesen Sie auch: Neuer Audioguide: Mit Ohrstöpseln durch die Waldkraiburger Stadtgeschichte

Wie sehen die weiteren Programmplanungen im Haus der Kultur aus?

Lausmann: Wir gehen weiter mit kleinen Schritten vorsichtig voran. Es wird zwar wie schon im vergangenen Jahr kein Abo gehen, trotzdem wollen wir ein breit gefächertes Programm bieten. Wir wollen Normalität und unser Publikum wieder ins Haus holen. Das muss mit Augenmaß und Sensibilität passieren. Unsere Aufgabe ist es, dass wir die Kultur wieder beständig präsentieren, wenn auch zunächst mit einem reduzierten Angebot. Auch unsere Klassik-Reihe, die 2019 gestartet ist und dann von Corona ausgebremst wurde, soll wieder durchstarten. Unser Level vor der Corona-Pandemie wollen wir wieder erreichen.

Kommentare