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Herausragende Baukultur

Kraiburger Architekt erneut für Sanierungsprojekt am Marktplatz ausgezeichnet

Die Sanierung der Häuser am Marktplatz 2 und 3, neben dem Rathaus (mit Fahnen), hat dem Kraiburger Architekten Josef Anglhuber bereits mehrere Preise eingetragen. Jetzt wurde er dafür auch im Rahmen des Baukulturpreises der Metropolregion München ausgezeichnet. Im Herbst soll ein weiteres Sanierungsprojekt (ganz rechts) fertig werden.
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Die Sanierung der Häuser am Marktplatz 2 und 3, neben dem Rathaus (mit Fahnen), hat dem Kraiburger Architekten Josef Anglhuber bereits mehrere Preise eingetragen. Jetzt wurde er dafür auch im Rahmen des Baukulturpreises der Metropolregion München ausgezeichnet. Im Herbst soll ein weiteres Sanierungsprojekt (ganz rechts) fertig werden.
  • VonJörg Eschenfelder
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Der Kraiburger Architekt Josef Anglhuber hat für seine Arbeit einen weiteren Preis erhalten. Die Sanierung der beiden Häuser am Kraiburger Marktplatz 2 und 3 wurde jetzt beim Baukulturpreis der Metropolregion München für „Gemischt genutzte Quartiere“ ausgezeichnet.

Kraiburg – Die zehnköpfige Jury würdigte das Sanierungsprojekt mit einem Anerkennungspreis. Durch die Sanierung der beiden teilweise beschädigten Gebäude mit Respekt für ihre Geschichte und als Perspektive für die Zukunft des Ortes sei ein Leerstand beseitigt worden.

Architekt Josef Anglhuber.

Jury: Den Ortskern revitalisiert

Wörtlich heißt es in der Begründung: „Die nun entstandene Mischnutzung revitalisiert den Ortskern und belebt den gesamten Marktplatz.“

Auch wenn Josef Anglhuber mit diesem Projekt – Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes und Neubau im Herzen des historischen Marktes – bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, etwa beim Bayerischen Wohnungsbaupreis, so hat dieser Preis doch noch mal eine besondere Bedeutung für ihn: „Das ist eine Bestätigung für mein Gefühl, das ich habe, wenn ich über den Marktplatz gehe und Licht in den Fenstern sehe. Wenn ich sehe, dass dieses Zentrum, wo früher sehr viel Leben war, mit allen damit verbundenen Schwierigkeiten wieder zum Leben erweckt wurde, dann ist das etwas besonderes.“

Architekt: Das Gefühl, was richtig gemacht zu haben

Er habe dann das Gefühl, so Anglhuber, dass „wir da was richtig gemacht haben. Das kann ich so auf der grünen Wiese gar nicht machen.“

Die vom Marktplatz abgewandte Rückseite der beiden Häuser.

Vor sieben Jahren hatte der Architekt die zwei ehemals getrennten und stark von Verfall bedrohten Gebäude zusammengelegt und mit einer liebevollen und behutsamen Sanierung zu neuem Leben erweckt. Die Häuser beheimaten jetzt im Herzen Kraiburgs eine Eisdiele, Boutique-Hotelzimmer, fünf Wohnungen sowie das Büro von Anglhuber. Das Projekt war zugleich Teil der anhaltenden Sanierung und Belebung des Kraiburger Marktplatzes.

Weiteres Gebäude in Arbeit

Derzeit saniert Anglhuber ein weiteres Gebäude am Marktplatz, das später eine Physiopraxis, weitere Hotelzimmer sowie eine Wohnung beheimaten wird. Ein Projekt, das bis zum Herbst fertig sein soll.

Der Verein Europäische Metropolregion München (EMM e.V.) hat den Preis für Baukultur der Metropolregion zusammen mit der Bayerischen Architektenkammer, dem Bayerischen Städtetag, dem Bayerischen Gemeindetag sowie der Bundesstiftung Baukultur vergeben. In seiner dritten Auflage zeichnete der Preis „vorbildhaft genutzte Quartiere, Stadt- und Ortsteilzentren“ aus.

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