Nachruf

Ludwig Schechtl †

Kraiburg –. Der Lebenskreis von Ludwig Schechtl hat sich geschlossen.

Im Alter von 88 Jahren ist er gestorben. War er die letzte Zeit auch eingeschränkt von Krankheit, so konnte er bis wenige Tage vor seinem Tod wohlumsorgt zu Hause verbringen. Pfarrer Thomas Gruber, ein Neffe des Verstorbenen, zelebrierte den Trauergottesdienst. In Ludwig Schechtls Leben nahm die Geselligkeit einen großen Stellenwert ein. Er war als liebenswerter, freundlicher und humorvoller Freund bei den Stammtischen gern gesehen.

Sein Leben begann am 19. September 1931 in Kraiburg, dort ist er mit zwei Geschwistern aufgewachsen. Nach dem Besuch der Volksschule und der Oberschule in Mühldorf und Wasserburg absolvierte er in München eine Maurer- und Zimmererlehre. Weitere Lehrgänge und die Meisterschule folgten, um im Jahr 1963, den elterlichen Baubetrieb vom Vater zu übernehmen. Mit der Heirat 1960 mit Hedwig Gruber aus Oberneukirchen begann eine glückliche Zeit, die Töchter Hedwig, Gabi und Herta vervollständigten das Familienglück. Jetzt trauern besonders die Enkelkinder Katharina, Rebecca und Sebastian um ihren Opa. Im Jahr 1971 wurde das Eigenheim am Hardtberg bezogen. Dieses Heim trägt auch besonders die Handschrift des Verstorbenen, es wurde nicht nach traditionellen, sondern in besonderen Maßstäben gebaut. Seinen eigenen Betrieb gab er 1978 auf, er war weiterhin als Bauleiter bis ins Rentenalter in mehreren Betrieben beschäftigt.

Ein besonderer Wunsch war das Fest der diamantenen Hochzeit im Februar zu feiern, ein Sturz und die immer schlechter werdende Gesundheit verwehrte ihm dies.

Im Beisein der Fahnenabordnung des Trachtenvereins Aschau fand er jetzt seine letzte Ruhestätte im Familiengrab. fim

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