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„PATRICK 1,5“ BEGEISTERT ZUSCHAUER

Komödie aus Schweden in Waldkraiburg aufgeführt

Sie sitzen zusammen im Kinderzimmer, das später auch das Wohnzimmer ist: Sven, Göran und Patrick (von links).
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Sie sitzen zusammen im Kinderzimmer, das später auch das Wohnzimmer ist: Sven, Göran und Patrick (von links).
  • Erika Fischer
    VonErika Fischer
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Die schwedische Filmkomödie „Patrick 1,5“ aus 2008, inszeniert von den Theatergastspiele Fürth unter der Regie von Thomas Rohmer kam nach Waldkraiburg. Auf ihrer achten Tournee seit 2014 gastierten sie im Rahmen der „Moonlight Shows“ im Innenhof des Hauses der Kultur.

Waldkraiburg – Das Thema ist aktuell: Das Stück handelt von einem verheirateten Männerpaar. Göran und Sven, die in ihrer „eingetragenen Partnerschaft“ die Ausnahmegenehmigung erhalten haben, ein Kind zu adoptieren, erwarten voller Zuversicht die Ankunft von Patrick, 1,5 Jahre alt. Doch versehentlich schickt das Sozialamt einen kriminellen homophoben Fünfzehnjährigen, gespielt von Stefan Pescheck. Göran, gespielt von Regisseur Rohmer, ein Erfinder, der sich aber für einen Versager hält und sein Partner Sven, gespielt von Jan Hasenfuß, müssen sich mit der Situation zurechtfinden.

Der Sozialberater Sven agiert ungezwungen, scheut sich nicht, Göran zu umarmen und zu küssen. Er hat jedoch ein Alkoholproblem. Zudem lehnt ihn Görans Mutter strikt ab, denn sie befürchtet, eine böse Hexe habe den Partner ihres Sohnes mit AIDS infiziert. Patrick lebt seinen Schwulenhass in Aggressionen aus. Er ist verletzt und hat das Vertrauen verloren, denn bisher wurde nur über ihn bestimmt. Streit, Eifersüchteleien und Diskussionen gehören fortan zum Lebensalltag der drei. Patrick entpuppt sich als Handwerker, der den Kühlschrank wie auch die Fernsehanlage repariert. Das Verhältnis wird immer besser.

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Musikalisch umrahmt wird das Stück mit dem Kinderlied „La le lu, nur der Mann im Mond schaut zu“ sowie Pop-Melodien. Der Hingucker ist das schrille Bühnenbild der sich küssenden Supermänner und der Kinderzimmer-Einrichtung mit Babypuppe, Bobbycar und Plüschtieren, das sich im Lauf des Stücks zum Wohnzimmer für eine Familie wandelt. So gab es wohl niemand im Publikum, der von dieser Notgemeinschaft nicht angetan gewesen wäre.

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