Kommunalwahl 2020

Jettenbacher Wählergemeinschaft: Maria Maier kandidiert wieder als Bürgermeisterin

Die ersten Fünf auf der Gemeinderatsliste Bernhard Stecher (von links), Petra Seidl-Britzl, Tanja Fischl-Jonda, Franz Wieser und Kilian Hilpoltsteiner (von links) mit Maria Maier (zweite von rechts). Rath

Die Kandidaten der Jettenbacher Wählergemeinschaft für die Kommunalwahl stehen fest. Auch Maria Maier will als Bürgermeisterin weitermachen.

Jettenbach – Die Kandidaten der Jettenbacher Wählergemeinschaft für die Kommunalwahl stehen fest. Auch Maria Maier will als Bürgermeisterin weitermachen.

Peter Heindl, der Vorstand der Spvgg Jettenbach aus Grafengars, leitete die Nominierungsversammlung der Jettenbacher Wählergemeinschaft (JWG) in der gut besuchten Mehrzweckhalle.

Es hatte bereits zwei Ortsteil-Versammlungen zur Vorsondierung gegeben. Für den Ort und die Siedlung Jettenbach sowie Jettenbach-Bahnhof hatte diese im Gasthaus Grasser stattgefunden, für Grafengars, für Piesenham, die Waldrandsiedlung und die Gehöfte in Burles Kneipe. Dabei waren zwölf Anwärter gefunden worden, die sich bereit erklärt hatten, für den Gemeinderat Jettenbach zu kandidieren.

Neues schaffen

In der Nominierungsversammlung kamen noch drei Interessenten hinzu. Eine Besonderheit in Jettenbach ist es, dass es keine Parteien gibt. Die JWG ist also weder eine Partei noch ein Verein, so Peter Heindl, sondern eine nicht-organisierte Wählergruppe, die nur zum Zweck der Kommunalwahlen aktiv wird.

Die einzelnen Bewerber stellten sich kurz vor, danach gab die amtierende Bürgermeisterin Maria Maier einen Überblick über ihre Vorhaben in den nächsten sechs Jahren. Die frühere Bankkauffrau ist jetzt in Rente gegangen und kann sich nun noch intensiver der Arbeit für die Gemeinde widmen.

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„Ich will Jettenbach voranbringen“, sagte Maria Maier bei ihrer Präsentation, „nicht nur Bestehendes verwalten, sondern Neues schaffen.“ Mit finanzieller Unterstützung des Städtebauförderprogramms soll die Sanierung des Ortskerns vorangetrieben werden. Bauland soll ebenso geschaffen werden wie Wohnraum. In der Siedlung wird ein Sechs bis Acht-Parteienhaus gebaut werden. Die Jettenbacher Wasserversorgung ist Maria Maier sehr wichtig, die Quelle soll saniert, ein Wasserschutzgebiet – mit Unterstützung des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim – ausgewiesen werden. Ein Hauptaugenmerk liegt auch auf der Digitalisierung, schnelles Internet für Jettenbach soll kein Traum bleiben.

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Bei der Wahl wurde Maria Maier mit großer Mehrheit wiedergewählt. Auch bei der Wahl der Mitglieder des Gemeinderates ergab sich eine ausgewogene Liste, auf der sowohl Männer und Frauen als auch jüngere und ältere Kandidaten stehen. Es sind auch viele Berufsgruppen vertreten.

Die Kandidaten der Jettenbacher Wählergemeinschaft für die Kommunalwahl 2020

1. Bernhard Stecher, 40 Jahre, Maschinenbautechniker, 2. Petra Seidl-Britzl, 49, Krankenschwester, 3. Franz Wieser, 65, Rentner 4. Tanja Fischl-Jonda, 46, Erzieherin, 5. Kilian Hilpoltsteiner, 30, Vertrieb Pharmafirma, 6. Silvia Sieghart, 50, Hausfrau, 7. Andreas Eicher, 39, Kunststofftechniker, 8. Johannes Bruckmaier, 34, Landmaschinenmechanikermeister, 9. Rudi Ross, 64, Ingenieur Hoch- und Tiefbau, 10. Thomas Beham, 39, Automatisierungstechniker, 11. Hans Egner, 61, Unternehmensberater, 12. Johann Kinzner junior, 47, Landwirt, 13. Hans Zitzelsberger, 64, Rentner, 14. Anton Schatzeder junior, 37, Milchtechnologe, 15. Ulf Regenfelder, 44, Metzger.

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