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Unterstützung für die Ärmsten

Kolpingfamilie Waldkraiburg sammelt Sachspenden für die Rumänienhilfe

Reges Sortieren und Verpacken herrschte auf dem Parkplatz neben dem Bischof-Neumann-Haus, als die Kolpingfamilie Waldkraiburg zur Sammlung von Hilfsgütern für die Rumänienhilfe aufgerufen hat. Mit dabei war Organisatorin Juliane Einöder (hinten, rosa Jacke).
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Reges Sortieren und Verpacken herrschte auf dem Parkplatz neben dem Bischof-Neumann-Haus, als die Kolpingfamilie Waldkraiburg zur Sammlung von Hilfsgütern für die Rumänienhilfe aufgerufen hat. Mit dabei war Organisatorin Juliane Einöder (hinten, rosa Jacke).

Die Kolpingfamilie Waldkraiburg veranstaltet wieder ihre jährliche Sammlung von Hilfsgütern für die Rumänienhilfe Töging.

Waldkraiburg – Seit inzwischen 33 Jahren macht sich die Rumänienhilfe Töging zum Ziel, den Ärmsten in Rumänien zu helfen. Die Aktion organisiert Juliane Einöder, unterstützt von ihrer Stellvertreterin Monika Huber. Schon seit vielen Jahren unterstützt die Kolpingfamilie Waldkraiburg die Hilfsaktion und veranstaltet dazu eine jährliche Sammlung von Hilfsgütern.

Schachtel- und säckeweise werden die Sachspenden aus Stadt und Umland angeliefert, von den Kolping-Mitgliedern sortiert und weiter verpackt. Überwiegend werden Kleidung und Schuhe, aber auch Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Decken, Matratzen, Spielzeug oder Geschirr gebracht. „Die Spedition Lode stellt uns für die Sammelaktion kostenlos einen LKW für den Transport nach Töging zur Verfügung, der immer voll beladen ist“, ist Einöder dankbar. „In diesem Jahr haben wir bereits drei volle Sattelschlepper und 21 Container nach Rumänien in die Stadt Satu-Mare geliefert.“

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Diesmal sind die Lieferungen nicht nur für Bedürftige in Rumänien gedacht, sondern es wird von der Caritas Satu-Mare auch einiges in die Ukraine gebracht, was dort abgeht. „Die Läden sind leer in der Ukraine. Nun werden die Dörfer an der rund 60 Kilometer entfernten Grenze, wo eine Volksarmut herrscht, auch mit Waren beliefert.“ Besonders wichtig seien hier Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Windeln und dergleichen. „Bei der Caritas Satu-Mare sind für die Ukraine-Hilfe Spenden in Höhe von 30.000 Euro eingegangen“, freut sich die Organisatorin, die viele Geschichten von den dankbaren Menschen in den armen Gegenden zu erzählen weiß.

Jeden Freitag, von 12.30 bis 16.30 Uhr, kann im Lager der Töginger Initiative, Innstraße 20, die Ware abgegeben werden. Auch Geldspenden werden gerne angenommen, denn die Transporte verursachen hohe Kosten – Verpflegung, Maut und volle Tanks – alles muss bezahlt werden.

JF

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