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Sachspenden für die Ärmsten in Europa

Kolpingfamilie Waldkraiburg sammelt für die Rumänienhilfe Töging

Reges Sortieren und Verpacken herrschte wieder, als die Kolpingfamilie zur Sammlung von Hilfsgütern für die Rumänienhilfe aufgerufen hat. Mit dabei waren auch Organisatorin Juliane Einöder (rechts) mit ihrer Stellvertreterin Monika Huber.
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Reges Sortieren und Verpacken herrschte wieder, als die Kolpingfamilie zur Sammlung von Hilfsgütern für die Rumänienhilfe aufgerufen hat. Mit dabei waren auch Organisatorin Juliane Einöder (rechts) mit ihrer Stellvertreterin Monika Huber.

„Den Ärmsten in Rumänien helfen, für die der Staat nichts macht“, das ist seit 32 Jahren das Ziel der Rumänienhilfe Töging unter Trägerschaft des BRK Altötting. Juliane Einöder organisiert die Aktion, die über die Caritas läuft, nun unterstützt von ihrer Stellvertreterin Monika Huber.

Waldkraiburg – Schon seit vielen Jahren unterstützt die Kolpingfamilie Waldkraiburg diese Hilfsaktion und veranstaltet dazu jährlich eine Sammlung von Hilfsgütern. Schachtel- und säckeweise liefern Spender ihre Waren aus der Stadt und dem Umland an. Dort sortieren die Kolping-Mitglieder die Spenden vor und verpacken sie weiter. Überwiegend geht es um Kleidung und Schuhe, aber auch Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Decken, Matratzen, Spielzeuge oder Geschirr kommen in die Kartons. Von Klinikbetten bis zum OP-Tisch wurde schon alles verladen.

Konvoi nach Rumänien wegen Corona heuer verschoben

Das Jahr über werden etwa 24 Container nach Rumänien in die Stadt Satu-Mare, in der Nähe zur ungarischen Grenze, geliefert. Zudem erfolgt jährlich der Transport von Töging aus im Konvoi: Drei Sattelschlepper, vier Siebeneinhalb-Tonner, sieben Kombis, vier Autos mit Anhänger sowie weitere Begleitfahrzeuge sind dabei unterwegs. „Das ist schon eine große organisatorische Aktion mit 30 Personen. Sie kostet uns trotz der kostenlos zur Verfügung gestellten Fahrzeuge 5000 bis 6000 Euro. Verpflegung, Maut und volle Tanks – alles muss bezahlt werden“, erklärt die 77-jährige Organisatorin.

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Normalerweise sind die Helfer im Februar am Faschings-Wochenende nach Rumänien unterwegs, denn im Winter ist es für den Lebensmitteltransport am besten. Heuer mussten dieser Konvoi und weitere Transporte Corona-bedingt ausfallen und auch das Sammellager in Töging war rund zwei Monate geschlossen. „Für die Caritas-Projekte in Satu-Mare ergab dies große finanzielle Probleme, denn durch die fehlende Ware konnte in den Läden nichts verkauft und somit keine Gehälter bezahlt werden“, bedauert Einöder.

Jetzt geht es aber wieder los: Jeden Freitag von 12.30 bis 16.30 Uhr können Helfer im Lager der Töginger Initiative, Innstraße 20, die Ware abgeben.

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