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NEUE BETREUUNGSPLÄTZE

Platz für 48 Kinder: Das sind die Pläne für neue Krippe in Waldkraiburg

Mit der Kita St. Christophorus gibt es bereits eine Betreuungsmöglichkeit an der Kopernikusstraße. Eine neue Krippe mit vier Gruppen soll nun dort noch entstehen.
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Mit der Kita St. Christophorus gibt es bereits eine Betreuungsmöglichkeit an der Kopernikusstraße. Eine neue Krippe mit vier Gruppen soll nun dort noch entstehen.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder reißt nicht ab. Ein Grund, weshalb die Stadt die Planungen für eine neue Kinderkrippe weiter vorantreibt. An der Kopernikusstraße wurde nach langer Suche ein Standort gefunden, jetzt liegt dem Stadtrat die Entwurfsplanung vor.

Waldkraiburg – An der Kopernikusstraße gibt es mit der Kita St. Christopherus bereits eine Betreuungseinrichtung. Vier Gruppen für Krippenkindern sollen an diesem Standort bald entstehen. Ganz an den südwestlichen Rand des Grundstückes rückt der Neubau, um weiterhin einen möglichst großen Spielplatzbereich zu erhalten. Denn das ist klar: Der Neubau verbraucht viel Fläche, einige Bäume und Sträucher auf dem Grundstück werden verschwinden. „Das Gebäude entsteht aus pädagogischen Gründen eingeschossig“, erklärte Architekt Johannes Kessner dem Stadtrat die Entwurfsplanung. Bis zu 48 Kinder sollen in den vier Gruppen später Platz finden.

Nachhaltiges Bauen mit Holz

Alle Gruppenräume orientieren sich zum Garten hin und sind über einen innenliegenden Spielflur miteinander verbunden. Auf der gegenüberliegenden Seite sind die Sanitär-, Personal- und Technikräume angeordnet. Wie Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) erklärte, gab es zum Entwurf eine Abstimmung mit der katholischen Kirchenverwaltung als Träger.

Mit einer Holzkonstruktion und einem Fernwärmeanschluss will man beim Krippenbau nachhaltiges Tat in die Praxis umsetzen. Die Außen- und Innenwände wie auch die Dachkonstruktion sollen in Holzmassivbauweise ausgeführt werden. Die Fassade erhält im geschützten Bereich eine hinterlüftete Holzfassade. „Das lockert auf und bringt Wärme rein“, erklärte Kessner. Die Vor- und Rücksprünge würden die Fassade auflockern. Die Dämmstoffe sollen überwiegend – sofern es technisch möglich ist – aus natürlichen Materialien bestehen. Für eine gute Raumluftqualität sollen nur Baustoffe mit entsprechenden Vorgaben eingesetzt werden.

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Die Planungen waren nicht zuletzt wegen der Verkehrserschließung eine Herausforderung. Das Thema ist mittlerweile gelöst. Parkplätze entstehen im direkten Umfeld der Kinderkrippe für das Personal. Der Hol- und Bringverkehr soll künftig über die städtischen Parkplätze an der Adlergebirgsstraße und einem Verbindungsweg zur Kopernikusstraße abgewickelt werden. Damit bleiben nicht nur mehr Bäume erhalten. „Für die Sicherheit der Krippenkinder ist dies besser, wenn keine Autos vor der Krippe parken“, sagte Charlotte Konrad (CSU), die selbst die Kita Maria Schutz leitet.

Gebäude lässt sich nicht erweitern

Nur ein gewisser Grad an Flexibilität bleibt bei dem Neubau: Die äußeren Gruppenräume sind größer geplant und können demnach bei Bedarf auch für Kinder unter sechs Jahren umgenutzt werden. Das Gebäude selbst wird später aber nicht ausbaufähig sein, wie sich Richard Fischer erkundigte. Zum einen wäre eine Aufstockung ein kostspieliger Umbau, wie Architekt Johannes Kessner erklärte. Auch der Platz für einen ebenerdigen Anbau fehlt. Zum anderen ist es aber nach Aussage von Bürgermeister Robert Pötzsch nicht Ziel des Trägers, nicht mehr als neun Gruppen an einem Standort zu betreuen.

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Rund 3,9 Millionen Euro soll laut Kostenberechnung die neue Betreuungseinrichtung kosten. Übliche Preissteigerungen sind herbei schon berücksichtigt. Aufgrund der aktuell großen Unsicherheit auf dem Baustoffsektor sind eine weitere Preissteigerung von zehn Prozent in Höhe von 400 000 Euro berücksichtigt. Somit geht die Stadt von Gesamtkosten in Höhe von 4,3 Millionen Euro aus.

Die Entwurfsplanung segnete der Stadtrat einstimmig ab.

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