Ist die Kirche ein Hindernis ?: Konvent der Marianischen Männerkongregation Taufkirchen

Eine Kerzenspende für die Marianische Männerkongregation: Obmann Rainer Borgfeldt (von links), Spender Franz Fürstenberger und Präse Bruder Georg Greimel. Fill

Taufkirchen – Die Marianische Männerkongregation feierte ihr alljährliches Kovent mit Präse Bruder Georg Greimel.

Er stellte dabei die Frage: „Ist die Kirche ein Hindernis für die weitere Entwicklung eines Staates?“ Missbrauch und immer mehr Abtreibungen lassen Zweifel offen.

MMC-Obmann Rainer Borgfeldt sprach im Rahmen seines Tätigkeitsberichtes vom Mitgliederschwund in der Ortskongregation, hervorgerufen durch die vielen Todesfälle. Aber auch Kündigungen seien bedenklich und es sind kaum Neubeitritte durch die jüngere Generation zu verzeichnen. Borgfeldt selbst wird im Jahr 2020 das Amt des Obmanns beruflich bedingt abgeben, ein Nachfolger wird gesucht. Er ist zur Zeit beim Pfarrverband Seeon beschäftigt, viele Verpflichtungen in seinem Wirkungsgebiet und terminliche Überschneidungen kirchlicher Feste seien der Grund für seinen Rücktritt. Zudem wird er im September 2020 zum Diakon geweiht.

Borgfeldt dankte aber auch Franz Fürstenberger für die Kerzenspende, die während des Gottesdienstes geweiht wurde. „Sie soll stets Hoffnung und Licht sein für den Weiterbestand des MMC“ sagte Borgfeldt.

Präse Bruder Georg Greimel würdigte in seinem Gespräch anschließend die Verdienste von Michael Reiser, dem ersten Sekretär des MMC in Altötting, der im Alter von 33 Jahren verstarb. Greimel versprach aber auch, dass der „Altöttinger Liebfrauenbote“ nach 120 Jahren von einem anderen Verlag weitergeführt wird und somit für die Leser erhalten bleibt. fim

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