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Keinen Schnellschuss riskieren

Waldkraiburg – Lehrerverbände, Schüler und Eltern sind sich meist einig: Die Klassenzimmer sollen mit Luftfiltern coronasicher gemacht werden für den Herbst.

Doch viele Kommunen zögern bei der Anschaffung: Denn wie wirksam sind die Geräte tatsächlich?

Auch in Waldkraiburg ist man zurückhaltend. Noch. Für die Beschaffung hat sich die Stadt zwar um Fördergelder bemüht, wie Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) in der jüngsten Sitzung des Stadtrats erklärte, aber ausgeschrieben ist die Beschaffung der Geräte noch nicht. „In der Diskussion um die Luftfilter gibt es Zweifel, ob damit der Schulbetrieb sicher ist“, sagte Pötzsch. Daher wolle man eine fundierte Meinung abwarten und „keinen Schnellschuss“ riskieren. Zumal es mit der Beschaffung allein nicht getan ist.

Einmal jährlich müssen die Filter gewechselt werden. Allein dafür veranschlagt die Stadt Kosten von rund 90 000 Euro. Die Wartung müsse wohl auch von Fachpersonal übernommen werden, die Hausmeister seien nicht geschult. Außerdem sei noch nicht abschließend geklärt, wo die Geräte im Klassenzimmer am besten positioniert werden müssen, ob genügend Steckdosen vorhanden sind.

Doch die alles entscheidende Frage betrifft die Lufthygiene: „Wenn trotzdem regelmäßig gelüftet werden muss oder die Kinder bei einer nächsten Welle daheim bleiben müssen, dann ist nichts gewonnen“, sagte Pötzsch.

Ein Beispiel aus der Praxis brachte Charlotte Konrad (CSU), die die Kindertagesstätte Maria Schutz leitet. Auch dort wurden Luftfiltergeräte aufgestellt, doch die stehen momentan still: „Die Stundenzahl ist erfüllt und jetzt müssen erst einmal die Filter gewechselt werden.“hi

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