ANLAGE IM EISSTADION

Die Kegler kehren bald wieder zurück

Gute Nachrichten für die Mitglieder des Sportkegelvereins (SKV) Waldkraiburg. Sie können im nächsten Jahr wieder auf ihre Kegelanlage im Keller der Eissporthalle zurückkehren.

Waldkraiburg – „Die Arbeiten sind in den letzten Zügen. Bis Ende Januar, Anfang Februar“ sollten sie abgeschlossen sein, glaubt Herbert Lechner, Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH. Dann entspricht die Kegelanlage samt Keglerheim wieder den Anforderungen des Brandschutzes. Dann sind die F 90-Decken, die einem Feuer eineinhalb Stunden lang standhalten können, eingebaut, ebenso eine neue Elektroverkabelung. Die genauen Kosten lassen sich laut Lechner noch nicht beziffern.

Nach Abschluss dieser Arbeiten können die Mitglieder des Vereins die Kegelbahn wieder reaktivieren, die mit Platten geschützt war, und die gesamte Technik wieder einbauen. Auch die Küche war versetzt worden. „Wir haben einiges einzurichten“, sagt der SKV-Vorsitzende Günter Kneidl. Etwa drei Monate werde dies dauern. Zur neuen Saison, die im September beginnt, sollte der SKV seine Wettkämpfe und das Training also auf jeden Fall wieder auf der Waldkraiburger Anlage bestreiten. Das ist schon deshalb notwendig, weil dann der Vertrag mit den Aschauer Keglern ausläuft, die den Waldkraiburger Kollegen vorübergehend Asyl gewährt haben.

Sollte es noch schneller gehen, ist laut Kneidl nicht ausgeschlossen, dass 2017 nach zweijähriger Pause wieder eine Stadtmeisterschaft im Kegeln stattfinden kann.

Der Verein hat durch die lange Pause laut Kneidl einige Mitglieder verloren, an die 15 etwa, ist aber nicht auseinander gefallen. Gut 50 Mitglieder gehören ihm derzeit noch an.

Die Brandschutzertüchtigung im Keller des Stadions soll laut Stadtwerke-Geschäftsführer „nahtlos fortgeführt werden“, in Abstimmung mit der Schützengilde. Auch in den Räumen der Schützen geht es um den Einbau der Brandschutzdecken. Auch dort muss die Elektroverkabelung erneuert werden, ehe die Schützen an ihre spezifischen Aufgaben gehen können, etwa die Sicherung der Waffen.

Lechner: „Zielsetzung ist, dass die Schützen im Herbst, wenn die neue Saison beginnt, das Schützenheim und die Schießstände wieder nutzen können.“ hg

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