Kapazitäten reichen nicht aus

Waldkraiburg – Die Stadt lagert die Aufgaben eines behördlichen Datenschutzbeauftragten aus.

Der Stadtrat hat dies einstimmig beschlossen.

Mit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung im Jahr 2018 sind die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten deutlich mehr geworden, auch die Stadt hat eine höhere Beratungs- und Dokumentationspflicht. Um den Anforderungen gerecht zu werden, reichten die Kapazitäten der bisherigen Datenschutzbeauftragten zuletzt nicht. Nachdem diese nun in den Mutterschutz ging, musste diese Funktion zeitnah neu besetzt werden, einen Stellverteter für den Datenschutzbeauftragten gibt es nicht. Löst die Stadt intern die Besetzung, braucht es eine aufwendige Qualifizierung, außerdem beanspruchen diese Aufgabe mittlerweile 25 Prozent einer Vollzeitstelle. Bisher waren es zehn Prozent. Diese zusätzlichen Kapazitäten sind gegenwärtig und auf absehbare Zeit nicht verfügbar. Aus diesem Grund hat die Stadt die Option eines externen behördlichen Datenschutzbeauftragten geprüft, die letztlich auch favorisiert wurde.

Seit Beginn des Jahres übernimmt die Firma Gataca aus Villingen-Schwenningen die Aufgaben, die der Stadtrat einstimmig als externen Datenschutzbeauftragte berief. hi

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