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„Inn in Flammen“

Stimmungsvoll, das Feuer auf dem Inn – viel Stimmung auch beim Fußballspiel beim Fest des Garser Fischereivereins.  Wimmer
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Stimmungsvoll, das Feuer auf dem Inn – viel Stimmung auch beim Fußballspiel beim Fest des Garser Fischereivereins. Wimmer

Während die deutsche Nationalmannschaft mit Mühe ein 2:1 gegen Schweden erreichte, war „Inn in Flammen“ des Fischereivereins Gars schon mit dem Anstoß ein Erfolg, jedoch mit deutlich weniger Gästen als im Vorjahr.

Gars – Zufrieden sein konnten die Garser Petrijünger allemal. Während des Spiels der deutschen Nationalmannschaft herrschte Stadion-Stimmung. Die Fischer hatten vorgesorgt und ihren Gästen mit einer Großleinwand ermöglicht, live die Deutsche Elf anzufeuern.

Vor rund 40 Jahren, damals noch unter der Federführung der Feuerschützen Gars, wurde mit kleinen Booten ein brennendes Floß von Königswart aus, den Inn abwärts, bis nach Gars gesteuert. Freilich, heute wäre es undenkbar, so über den Inn zu schippern oder gar unter der Innbrücke hindurch zu fahren. Möglich aber ist es immer noch mit Booten, deren Beleuchtung aus Fackeln besteht, die gleiche Route auf dem Inn wie anno dazumal zu nehmen und genau in dieser Form haben die Garser Fischer die alte Tradition, nun bereits seit Jahren, mit Erfolg wieder aufleben lassen.

Am Garser Schützenhaus angekommen, wird das dort an der Innbrücke befestigte Floß dann, unter Applaus zahlreicher Gäste und Schaulustiger, von diesen Booten aus entzündet. Schnell breiteten sich auch in diesem Jahr die Flamen auf dem Floß aus und spendeten den in respektablem Abstand stehenden Zuschauern behagliche Wärme und natürlich die Faszination „Feuer“.

Für die Sicherheit zu Wasser sorgte die DLRG vom Ortsverband Mühldorf, logisch, dass sich überwiegend die jungen Besucher von den Rettungsschwimmern im wahrsten Sinne des Wortes zu einer „Spritztour“ auf dem Inn mit dem Motorboot einladen ließen. Mit einer immer gut besuchten Hüpfburg waren die Jüngsten bestens versorgt, deren Eltern und Großeltern sich derweil den beliebten Steckerlfischen und Grillspezialitäten zum süffigen Garser Bier widmen konnten.

Der Erlös kommt zum größten Teil der Fischerjugend zugute, mit der man bereits seit Jahrzehnten immer am ersten Ferienwochenende für eine Woche nach Riedenburg ins Zeltlager fährt.

Musikalisch vom „Innleit’n Trio“ begleitet, gab es auch nach dem Erlöschen der Flammen noch vieles zu bereden, wobei natürlich so einige Trainer der deutschen Mannschaft am letzten taktischen Feinschliff für eine erneute Weltmeisterschaft gefeilt haben dürften, Zeit blieb genug, denn trotz etwas kühlerer Temperaturen wollte nicht wirklich jemand der Erste sein, der den gelungenen Abend bei bester Verpflegung verlassen wollte.

In knapp vier Wochen, am 19. Juli, startet die Festwoche zum 1250-jährigen Bestehen der Marktgemeinde Gars. Auch dort wird es wieder die Steckerlfische des Vereins geben. Vereine und Privatpersonen, die sich noch aktiv an der Festwoche, zum Beispiel beim Auf- und Abbau oder anderem, beteiligen wollen, sind eingeladen, sich bei Hildegard Brader unter Telefon 0 80 73/18 14 zu melden.

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