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Umfang noch unklar

Nach zwei Jahren Corona-Pause: Waldkraiburger Volksfest findet wieder statt

Nach der Vertragsunterzeichnung: Peter und Petra Schöniger von Festhalle Bayernland mit Bürgermeister Robert Pötzsch (rechts).
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Nach der Vertragsunterzeichnung: Peter und Petra Schöniger von Festhalle Bayernland mit Bürgermeister Robert Pötzsch (rechts).
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Nach zwei Jahren Pause gibt es in Waldkraiburg wieder ein Volksfest. Die Verträge wurden bereits unterzeichnet. Bleibt die Frage: In welchem Umfang?

Waldkraiburg – Lange mussten die Waldkraiburger warten, heuer ist es endlich wieder soweit: Nach zwei Jahren Pause wird zum ersten Mal wieder angezapft. Am Dienstag wurden die Verträge dazu unterzeichnet. Autoscooter, der Duft von gebrannten Mandeln oder eine Mass Bier – über all das dürfen sich die Waldkraiburger in diesem Jahr wieder freuen. Denn jetzt ist es offiziell: Die Stadt Waldkraiburg plant für Juli ein Volksfest.

Planen auf der ganzen Fläche

Was in der Vergangenheit ein gesetzter Termin war, war in den letzten beiden Jahren mit einem großen Fragezeichen versehen. Nur um dann doch wieder pandemiebedingt absagen zu müssen. Selbst eine abgespeckte Alternative ließ sich nicht umsetzen.

Abspecken muss man heuer nicht, stattdessen kann man beim Waldkraiburger Volksfest wieder in die Vollen gehen. Seit zwei Jahren lassen die Corona-Maßnahmen ein Volksfest wieder zu, die Stadt plant auch entsprechend. „Das Volksfest soll auf voller Fläche stattfinden, mit einem Aufbau, wie wir ihn kennen“, sagt Bürgermeister Robert Pötzsch auf Nachfrage. Dass es im Sommer noch Einschränkungen durch Corona geben könnte, kann sich Pötzsch nicht vorstellen. „Es gibt keinen Plan B. Wir gehen davon aus, dass es ganz normal stattfindet.“

Neuer Festwirt - neues Bier

Die Prognosen für ein Volksfest seien in den vergangenen beiden Jahren nie so gut gewesen wie jetzt. Um so größer ist jetzt die Vorfreude, das Volksfest in gewohnter Weise planen zu können. Mit neuem Festwirt. Und neuem Bier. Termin ist vom 8. bis 18. Juli. Dann können auch die neuen Stadträte zum ersten Mal in ihrer Funktion beim Volksfest dabei sein.

Bereits vergangenes Jahr hätten Peter und Petra Schöniger von der Festhalle Bayernland übernehmen sollen, coronabedingt geben sie nun erst heuer ihren Einstand als Festwirt. Und mit ihnen wird auch künftig Augustiner-Bier im Festzelt ausgeschenkt. Mit dem neuen Festwirt-Paar endet die Ärz Mörz nun endgültig auf dem Waldkraiburger Volksfest, der seit 2007 Festwirt war. Der Vertrag wurde zuletzt nicht mehr verlängert.

Neuen Schwung erhofft sich Pötzsch nun auch für das Waldkraiburger Volksfest mit dem neuen Wirt. Dieser habe mit seinem Konzept überzeugt, auch das Programm lässt bereits hoffen. Über Details will Pötzsch noch nichts verraten, nur so viel: Es soll abwechslungs- und stimmungsreich sein. Mit internationalen Künstlern. Ins Detail will die Stadt erst zu einem späteren Zeitpunkt gehen.

Wie feiern in Kriegszeiten?

Doch kann man guten Gewissens ein großes Fest planen und feiern, wenn nur 1000 Kilometer Krieg in der Ukraine ist? „Dieser und jeder andere Krieg auf der Welt ist schlimm, aber das Leben geht weiter. Die Frage ist dabei nur: Wie feiert man?“, sagt Robert Pötzsch. Man dürfe dabei nicht so tun, als ob alles wieder gut sei. Aber man müsse gerade nach der Corona-Pandemie wieder einen Weg zurück in die Normalität finden. Das Volksfest sei ein Teil davon.

Es sei wichtig, wieder durchschnaufen und auftanken zu können, um Krisen zu bewältigen. Würde man wegen des Ukraine-Kriegs auf ein Volksfest verzichten, müsste man gleichzeitig auch anderes infrage stellen. Wichtig bei alledem sei: „Wir dürfen die Ukraine nicht vergessen und den Menschen dort helfen. Es braucht allerdings ein Bewusstsein.“

Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung

Damit lobt er auch die große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung den ukrainischen Flüchtlingen gegenüber.

Wie sich der Ukraine-Krieg dennoch auf das Volksfest in Folge höherer Energiepreise auf das Volksfest auswirken könnte, das kann Bürgermeister Robert Pötzsch nicht beurteilen. Was er allerdings weiß: „Die Schausteller sind auf jeden Fall froh, dass heuer endlich wieder Volksfeste stattfinden.“

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