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ENTLASSFEIER AN DER FRANZ-LISZT-MITTELSCHULE

„Immer am Ball bleiben“

Der Schulchor gestaltete den musikalischen Rahmen und wählte als Eröffnungssong „Halleluja“, das gleich nach der Gedenkminute für den verstorbenen Rektor Klaus Neßler ertönte. kla
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Der Schulchor gestaltete den musikalischen Rahmen und wählte als Eröffnungssong „Halleluja“, das gleich nach der Gedenkminute für den verstorbenen Rektor Klaus Neßler ertönte. kla

Die Abschlussfeier an der Franz-Liszt-Mittelschule stand unter dem Eindruck der Fußball-WM. Die Lehrer verabschiedeten ihre „Spieler“ und ließen Trainingsjahre mit Elfmeter, Eigentor und Mannschaftsausflug humorvoll Revue passieren. Von 40 Absolventen haben 30 mit dem Quali das Siegertreppchen erreicht.

Waldkraiburg – „Im Gegensatz zur französischen Mannschaft, die nach ihrem Sieg den Pokal gleich in Händen halten durften, musstet Ihr liebe Schüler ein bisschen auf Eure Abschlusszeugnisse warten“, sagte Konrektor Alexander Ruß in der Aula der Franz-Liszt-Mittelschule. Nach einer Gedenkminute für den plötzlich verstorbenen Rektor Klaus Neßler ertönte Leonhard Cohens „Halleluja“, gesungen vom Schulchor.

Ruß setzte seine Rede fort und nahm Bezug auf das WM-Endspiel. Bei einem Finale dabei zu sein, sei keine Selbstverständlichkeit. Spiel für Spiel zu gewinnen, bedürfe mehr als nur Können. Es komme auch auf Leidenschaft und den Willen zu siegen an. „30 von 40 Schülern haben den finalen Gegner besiegt und das letzte Spiel an der Mittelschule – den Quali – geschafft“, so Ruß.

Hier lobte er das Trainerteam (Lehrer), besonders Julia Priller und Alexander Hatzesberger.

Als Vertreterin der Stadt war Dritte Bürgermeisterin Inge Schnabl gekommen. „Um etwas zu erreichen, braucht man ein Ziel.“ Auf dem Weg dahin müsse man lernen, Verantwortung für sich und das eigene Handeln zu übernehmen. Dabei müssen Fehler gemacht werden dürfen. Eltern, Lehrer und Vertrauenspersonen spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung. „So fühlen sich die jungen Leute motiviert. Bleiben Sie am Ball“ – auch wenn man an Grenzen stößt oder Umwege wählen muss, sagte sie zu den jungen Leuten.

Schülersprecherin Josefine Goede sagte in ihrer Rede, „Wir sind der Franz-Liszt-Mittelschule für so viele Dinge dankbar, denn ohne sie wären wir heute nicht an diesem Punkt“. Sie stellte das gute Verhältnis zu den Lehrern heraus.

Für die Fachlehrer gab es kleine Präsente. Ein besonderer Dank erging an Rektor Neßler, „der bis zu seinem letzten Tag seinem Beruf perfekt“ nachgegangen sei. Auch das Sekretariat, der Hausmeister und etwa der Konrektor wurden hervorgehoben.

Lustig und launig, untermalt mit witzigen Fotos von der Klassenfahrt nach Kroatien und diversen Aktionen und Situationen, schauten die Lehrer Priller und Hatzesberger zurück. „Vom Eigentor bis zum Elfmeterschießen war alles dabei!“ So verdrehten die ausländischen Damen im Trainingscamp in Kroatien (Abschlussfahrt) so manchem Spieler den Kopf. Am heimischen Trainingsplatz „Franz-Liszt“ zurück sei manchem die Stärke des „Endgegners Abschluss“ bewusst geworden. Am Ende haben es alle aufs Siegertreppchen geschafft – wenn auch auf verschiedenen Stufen.

Konrektor Ruß dankte dem Verein Sterntaler, der manchem Schüler beim Qualitraining unter die arme Griff; oder dem Förderverein, vertreten von Barnabas Kiss. „Oft erfolgt Hilfe nicht immer für alle sichtbar. Aber sie ist so wichtig – und wenn nur die Buskosten um 2 Euro günstiger sind“, so Ruß.

Die besten Absolventen – Konstantin Steinbach (1,7) sowie Josefine Goede und Alexander Nißl (je 2,0) wurden mit einem Abschiedsgeschenk von der Stadt geehrt (Kurzporträts siehe unten.)

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