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VOLKSNAH UND POSITIV

Im Zeichen des Kreuzes zu Neuem aufbrechen: Waldkraiburger Pfarrersehepaar nimmt Abschied

Ernsthaft und fröhlich, unkonventionell und geradlinig hat das Ehepaar die evangelische Kirchengemeinde in Waldkraiburg geleitet. Nach fünf Jahren nahmen Anita Leonhardt und Simon Stritar Abschied.
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Ernsthaft und fröhlich, unkonventionell und geradlinig hat das Ehepaar die evangelische Kirchengemeinde in Waldkraiburg geleitet. Nach fünf Jahren nahmen Anita Leonhardt und Simon Stritar Abschied.
  • VonErika Fischer
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Fünf Jahre lang haben sie die evangelische Kirchengemeinde in Waldkraburg geleitet. Jetzt übernehmen Anita Leonhardt und ihr Mann Simon Stritar neue Aufgaben.

Waldkraiburg – „Es war der Palmsonntag 2016, als die neuen Pfarrersleute mit jugendlichem Schwung in der Martin-Luther-Kirche ihren Einzug hielten.“ Daran erinnert Dekan Peter Bertram im Abschiedsgottesdienst von Anita Leonhardt und Simon Stritar, die nach fünf Jahren neue Aufgaben übernehmen. Die Pfarrerin beginnt am 1. August ihren Dienst in Mühldorf, ihr Mann ist seit drei Monaten in Neuötting tätig.

Das Kreuz als Sieges- und Segenszeichen

Etwas wagen im Leben, aufbrechen zu Neuem im Zeichen des Kreuzes – das war damals wie heute ihr Ansporn. „Das Kreuz begleitet mich seit meiner Konfirmation, half bei vielen Umzügen, half bei Höhen und Tiefen, war immer dabei“, stellte Simon Stritar heraus. Und seine Frau ergänzte: „Für mich war und ist es seit meiner Erstkommunion bis zur Geburt meiner Kinder das Sieges- und Segenszeichen.“

Dekan Bertram: „Wir hätten euch gerne noch lange in Waldkraiburg gehabt!“

In ihrer Ansprache klangen viele Anstöße und Ereignisse aus der Waldkraiburger Zeit an, wie Alpha- Kurse und Glockenturmsanierung, Gemeindefeste und Ökumenebegegnungen. Dekan Bertram verabschiedete sie mit den Worten: „Ihr habt alles gut gemanagt. Wohldurchdacht habt ihr euch von Anfang an in den Pfarrbetrieb gestürzt. Wir hätten euch gerne noch lange in Waldkraiburg gehabt!“

Volksnah und positiv eingestellt

So ernsthaft und fröhlich, unkonventionell und geradlinig wie das Ehepaar eben ist, ging es weiter. Als sich Ehrengäste und Kirchengemeinde mit Speisen und Getränken versorgt hatten, folgte im Kirchenraum das Abschiednehmen. Landrat Max Heimerl hob das Engagement der beiden in der größten Stadt des Landkreises mit den unterschiedlichen Kulturen hervor und verriet: „Pfarrer Stritar meinte, nach diesen Jahren in Waldkraiburg traue er Gott noch mehr zu als vorher.“

Und Bürgermeister Robert Pötzsch fragte nach: „Happyend?“ Als so gar nicht typisch deutsch habe er beide erlebt. „Sie waren volksnah, stets positiv eingestellt – nicht nur, wenn sie sich beim Volksfest als wahre Meisterschützen erwiesen. Ich bin glücklich über unsere Zusammenarbeit!“ Dem schloss sich Pater Bernhard Stiegler an. Er dankte für die Entlastung, die er in seiner Zeit als katholischer Pfarrverbandsleiter erfahren habe. Joachim Grytzyk übermittelte Grüße von der Partnergemeinde Kongwa in Tansania und dem Dekanatsteam Traunstein, die Damen von Kindertagesstätten und Hort verabschiedeten sich mit Kartengrüßen.

Fröhlicher Schlusspunkt

Beate Moser, die Obfrau des Kirchenvorstands, schließlich ließ verschiedene Details aus dem Leben des Pfarrerehepaares ans Tageslicht kommen: Zwei Gemeindemitglieder erschienen als Simon Stritar auf dem Tretroller, der zum Einkaufen fuhr, und Anita Leonhardt, die detailgenau und wortreich ihre Vorstellungen von den Kindereinrichtungen wiedergab – ein fröhlicher, eindrucksvoller Schlusspunkt beim Abschied aus Waldkraiburg.fis

Landeskirchenrat entscheidet über Neubesetzung

Wie bereits bei den letzten beiden Stellenwechseln wird Pfarrer Lars Schmidt, der die zweite Pfarrstelle in der evangelischen Kirchengemeinde besetzt, die Vakanzvertretung übernehmen. Außer den ehrenamtlichen Lektoren und Prädikanten steht ihm seine Kollegin Pfarrerin Dr. Sabrina Hoppe zur Seite, die ihn bei Kasualien und den Gottesdiensten unterstützen wird. Das Besetzungsrecht für die Pfarrstelle wechselt in der Landeskirche Bayern zwischen der Kirchengemeinde und dem Landeskirchenrat in München. Diesmal entscheidet der Landeskirchenrat über die Besetzung der Stelle.

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