Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Bei Waldkraiburg

Hund und Katz‘ müssen auf Umzug warten: Warum sich der Tierheim-Neubau verzögert

Der Neubau des Tierheims Waldkraiburg in Pürten nimmt immer mehr Gestalt an
+
Der Rohbau für das Tierheim Waldkraiburg in Pürten ist fertig. Doch mit dem Einzug dauert es noch.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
    schließen

Über Jahre hinweg war der Neubau des Tierheims der große Wunsch des Tierschutzvereins. Seit vergangenem Jahr werden Tatsachen im Innthal geschaffen. Doch der Einzugstermin verzögert sich.

Waldkraiburg - „Der Rohbau steht, die Photovoltaikanlage ist auf dem Dach.“ Manuela Gyimes, Vorsitzende des Tierschutzvereins Waldkraiburg und Umgebung, ist zuversichtlich angesichts des Baufortschrittes des neuen Tierheimgebäudes. Denn die Corona-Pandemie und zuletzt der Ukraine-Krieg haben den Bau deutlich „schwieriger gemacht“. Letztes großes Sorgenkind war die geplante Heizungsanlage.

In diesem Punkt hatte sich der Tierschutzverein aus Kostengründen zunächst für eine gasbetriebene Anlage entschieden, aufgrund des Ukraine-Konflikts musste aber kurzfristig umgeplant werden. Als erste Alternative stand eine Heizung auf Holzbasis zur Diskussion. „Aber auch hierfür sind die Preise deutlich gestiegen, und es hätte Lagermöglichkeiten auf dem Tierheim-Gelände gebraucht“, erklärt Gyimes.

Stattdessen hat sich der Tierschutzverein nun für Erdwärme entschieden, doch die Lieferzeiten sind lang. „Aktuell liegen sie bei fünf bis acht Monaten. Wir hoffen, dass wir im Frühjahr das Tierheim beziehen können.“

In Kombination mit der PV-Anlage auf dem Dach des Gebäudes hofft Gyimes, dass der Betrieb des Tierheims zum Teil autark möglich sei. Zumindest lassen sich die laufenden Kosten gering halten. Doch die Investition in Erdwärme kostet: Mit 60 000 bis 70 000 Euro Mehrkosten im Vergleich zur Gasheizung rechnet Gyimes. „Ein schwieriger Start, aber wir haben bislang alles erreicht, was wir uns vorgenommen hatten.“ Jetzt sei man weiter auf der Suche nach Sponsoren, um die Mehrkosten möglichst gering zu halten. 

Der Tierschutzverein betreibt seit Jahrzehnten auf einem kleinen Grundstück ein Tierheim, das seit längerem allerdings nur im geduldeten Notbetrieb geführt wird. Ein Neubau wurde daher in der Vergangenheit zunehmend dringlicher. Auf einem Grundstück im Innthal wird das neue Tierheim nun errichtet.

Mehr zum Thema

Kommentare