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Überwältigende Resonanz

Für Flutopfer in Berchtesgaden: Benefiz-Dart-Turnier übertrifft alle Erwartungen

Fast 300 Meldungen, 360 Starts – die Resonanz auf das Benefiz-Dart-Turnier war überwältigend.
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Fast 300 Meldungen, 360 Starts – die Resonanz auf das Benefiz-Dart-Turnier war überwältigend.
  • VonAlbert Kamhuber
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Gestartet ist es als Benefiz-Turnier im kleinen Rahmen beim Dartclub Horizont in Waldkraiburg. Doch dann „explodierte“ die Anmeldezahle und es wurde ein Riesenevent in der Stocksporthalle in Unterneukirchen daraus. Der Erlös, der Flutopfern in Berchtesgaden zugute kommt, übertrifft alle Erwartungen.

Waldkraiburg/Unterneukirchen – „Mit Verkauf von Essen und Getränken, Tombola, Versteigerung, Automateneinwurf und so weiter wurden etwa 15 400 Euro umgesetzt. Nach Abzug aller Ausgaben können wir sage und schreibe 10 000 Euro an die beiden Berchtesgadener Familien verteilen“, berichten Clarissa Tresp aus Waldkraiburg und Stefan Dirmhirn aus Mitterskirchen mit berechtigtem Stolz.

37 ehrenamtliche Helfer

Der größte Dank der beiden Hauptorganisatoren geht an die 37 Helfer, einer davon kam sogar aus Stuttgart. „Neben vielen grandiosen Sponsoren gebührt dem Sportverein Unterneukirchen für die Bereitstellung der Halle ein ganz besonders herzlicher Dank“, so Dirmhirn.

Behörden machen den Weg frei

Das Benefiz-Turnier in Deutschlands größter Stocksporthalle konnte genehmigt werden, weil es sich um eine Sportveranstaltung handelt. Die Ämter erlaubten am gigantischen Veranstaltungsort 160 Personen, wobei die Tore geöffnet bleiben mussten. Mit vielen Pavillons war dafür besorgt, dass Teilnehmer und etwa 300 bis 400 Besucher auf den Tag verteilt im Freien ihre Pausen verbringen konnten. Zwei freiwillige Mitarbeiterinnen des Impfzentrums Altötting übernahmen die geforderten Corona-Schnelltests für Personen außerhalb der 3 G-Regeln. Etwa 40 wurden benötigt, wobei alle negativ waren.

Der Umzug nach Unterneukirchen war wegen der enormen Resonanz nötig geworden. „Die letzten drei Wochen sind die Anmeldungen sogar richtig explodiert“, sagt Max Tresp.

Hauptorganisatoren selbst schon von einem Hochwasser betroffen

Seine Frau Clarissa hatte zusammen mit Stefan Dirmhirn das Event organisiert. Die Familie des Dartautomaten-Verleihers aus Mitterskirchen war 2016 selbst vom Hochwasser betroffen. Auch Tresp, der damals in Passau studierte, hat 2013 mitbekommen, welches Leid durch Hochwasser entstehen kann. Die beiden Hauptorganisatoren hatten sich vor Ort in Berchtesgaden ein Bild von den verheerenden Auswirkungen gemacht und sich dann entschieden, zwei schwer bedürftigen Familien zu helfen. Die offizielle Spendenübergabe wird in etwa 14 Tagen stattfinden.

Auch internatinale Prof-Darter dabei

Das Starterfeld das DART-Turniers setzte sich aus 29 Damen, 67 Starterduos sowie 92 Teilnehmern beim Offenen und 105 beim Gaudi-Turnier zusammen. Mit insgesamt 293 Meldungen und 360 Starts wurden die kühnsten Träume der Organisatoren weit übertroffen, denn die Anmeldezahl lag sogar wesentlich höher als bei ähnlichen Veranstaltungen vor der Pandemie.

Die Startgebühren in Höhe von 3600 Euro wurden als Preisgeld wieder ausgeschüttet. Einige Sieger stellten aber einen Teil ihres Gewinns dem guten Zweck zur Verfügung. Unter den Teilnehmern waren auch zwei internationale Profi-Darter. Der auf Weltranglistenplatz 90 geführte Österreicher John „Rowby“ Rodriguez und Michael „T-Rex“ Unterbuchner (155).kam

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