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Hohe Summen investiert

„Endlich, endlich eingeweiht!“: Was der Anbau an der Waldkraiburger Grundschule zu bieten hat

Über Monate liefen die Bauarbeiten und der Schulbetrieb an der Diesel-Grundschule parallel. Schulleiterin Annette Gibis (am Rednerpult) verriet bei der Einweihung, dass sie bis zuletzt Zweifel hatte, ob alles rechtzeitig zum neuen Schuljahr fertig ist. Bürgermeister Robert Pötzsch (rechts) und stellvertretender Landrat Richard Fischer (verdeckt) freuten sich über den gelungenen Anbau.
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Über Monate liefen die Bauarbeiten und der Schulbetrieb an der Diesel-Grundschule parallel. Schulleiterin Annette Gibis (am Rednerpult) verriet bei der Einweihung, dass sie bis zuletzt Zweifel hatte, ob alles rechtzeitig zum neuen Schuljahr fertig ist. Bürgermeister Robert Pötzsch (rechts) und stellvertretender Landrat Richard Fischer (verdeckt) freuten sich über den gelungenen Anbau.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Pünktlich zum Schuljahresbeginn war der Anbau der Grundschule an der Dieselstraße eigentlich schon fertig. Nicht zu halten war allerdings der Termin für die Einweihung. Der musste coronabedingt verschoben werden. Jetzt aber hat der Anbau seinen offiziellen Segen bekommen.

Waldkraiburg – Staub, Lärm und abgesperrte Schulbereiche. Dazu noch eine Schulleiterin, der über Monate hinweg ein hohes Maß an Flexibilität, Kompromissbereitschaft und Bau-Know-How abverlangt worden ist: Der Anbau an die Grundschule an der Dieselstraße während des laufenden Schulbetriebs hat allen Beteiligten einiges abverlangt. Jetzt sind die Strapazen vergessen, und endlich konnte der Anbau eingeweiht werden. Später als ursprünglich geplant.

Bis zuletzt ein „großes Gewusel“

„Endlich, endlich“ – Schulleiterin Annette Gibis fiel ein Stein vom Herzen, als sie mit Schülern, Eltern, dem Lehrerkollegium und geladenen Gästen den gelungenen Schulhausanbau feiern konnte. „Wir mussten schon zweimal den Termin verschieben wegen des blöden Virus“, sagte sie. Doch viel wichtiger: Die Schule konnte zum neuen Schuljahr den Betrieb wie geplant aufnehmen.

Dass es so kommen wird, daran hatte Annette Gibis nur wenige Tage zuvor noch ihre Zweifel. „Es war bis zuletzt ein großes Gewusel an der Schule.“

Bürgermeister Robert Pötzsch bestätigte es später an diesem Vormittag. Am Freitag vor Schulbeginn ging im Rathaus eine E-Mail ein, was fertig ist, welche Restarbeiten erledigt werden müssen. Erst am Montag – also der letzte Tag der Sommerferien – sollte der Prüfbericht der Brandmeldeanlage vorliegen. Und erst dann konnte grünes Licht für den Schulbetrieb gegeben werden. „Übers Wochenende haben wir uns Gedanken über Plan B gemacht, den es so nicht gegeben hat“, sagte Pötzsch.

Eine schöne Umgebung

Mit dem Ergebnis ist die Schulhausfamilie mehr als zufrieden. Eine schöne Umgebung, die Spaß auf Lernen macht. Davon ist auch Schulrätin Gabriele Rottmüller überzeugt: „Dieses Ambiente ist ein Genuss. Hier lernt es sich gut.“

Nicht nur für die Grundschule bietet der Anbau neue Räume, sondern auch für den Hort St. Lucia, der bis vor einigen Jahren noch in der Kita St. Christophorus untergebracht war. Gestartet waren sie 1970 als Pioniere in der Betreuungsarbeit, wie es Wolfgang Gschlößl, Verwaltungsleiter des Katholischen Kindergartenverbunds Aschau-Kraiburg-Waldkraiburg, ausdrückte. Ihnen gehe es nicht um das „Betreuen“, sondern um eine „hochwertige pädagogische Arbeit“. Dies sei aber nur dank der politischen Überzeugung möglich und lasse sich auch daran ablesen, dass es in der Stadt fast ausschließlich Horte gebe. Von einem „lebendigen Begegnungsort“ sprach Hortleiterin Sita Mallin, den aktuell 75 Kinder besuchen. Bis nächstes Jahr sollen dort 130 Kinder täglich betreut werden.

Architekt Sven Grossmann von Krug Grossmann Architekten erinnerte in seinen Grußworten an den Bauablauf und die damit verbundenen Schwierigkeiten durch Corona, Lieferengpässe und steigende Kosten. Aber: „Die Mühen sind vergessen. Schule und Hort können hier zusammenleben.“

Sanierung des Altbaus folgt

Zum Abschluss segneten Pater Lars Schmidt, Pater Walter Kirchmann und Imam Önder Eyvaz den Schulausanbau. Die Grundschüler lockerten die Einweihungsfeier mit Liedern und einem Baustellengedicht auf. Aber endgültig sollen die Mädchen und Buben ihre Sicherheitshelme und Meterstäbe noch nicht in den Schrank legen. „Dreck, Staub und Lärm verfolgen die Schule noch ein bisschen“, sagte Bürgermeister Robert Pötzsch. Denn der Altbau soll noch auf Vordermann gebracht werden.

Insgesamt hat die Stadt in den Anbau 6,7 Millionen Euro investiert.

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