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Handtuch und Netflix

  • Jörg Eschenfelder
    VonJörg Eschenfelder
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Was war das für eine Woche. Sie begann am Sonntag mit Regen, einem stundenlangen, filmreifen Großeinsatz der Polizei und endete mit dem packenden Trailer für die neueste Staffel der Waldkraiburger Eigenproduktion „Waldbad – Im Strudel der Gefühle“.

Die Macher haben uns mit durchaus markigen Worten in Sicherheit gewogen und mit einigen mehr oder minder versteckten Cliff-Hangern in die Sommerpause verabschiedet. Ein letztes Mal vom Drei-Meter-Brett springen, ein letztes Mal in Ruhe Bahnen ziehen, ein letzter Sonnenbrand auf der Liegewiese. Denn am 11. September ist alles vorbei. Die Tore geschlossen, die Abrisstrupps in den Startlöchern.

Doch dann schlugen sie noch einmal zu. Sie nutzten die explodierenden Kosten, platzierten eine Bombe in dem Idyll und zeigten uns diese Woche erstmals: Eine Bombe vom Typ „Tagesordnungspunkt 15“ mit der netten Aufschrift „Kostenschätzung“.

Drückt jemand den roten Knopf? Geht die Bombe hoch? Wie verheerend wird sie sein? Welche Träume und Pläne verpuffen in der Luft? Was versinkt im Rauch? Welche Hoffnungen werden neu belebt?

Nach Staffel eins („Gemeinsames Bad mit Aschau?“) und Staffel zwei („Sanieren oder Abreißen?“) kommt jetzt Staffel drei: „Sanieren oder Abreißen 2.0“.

Den Auftakt bildet Folge 1 „Die Bombe wird sichtbar“, mit dabei die altbekannten Protagonisten. Doch aus dem Hintergrund betreten mit den Männern und Frauen des Denkmalschutzes neue Spieler das Feld. Würfeln sie noch einmal alles durcheinander? Wer kann bestehen? Wer muss weichen? Natürlich gibt es auch diesmal Sub-Plots und Nebenschauplätze sowie dubiose, undurchsichtige Gestalten, die ihre eigenen Absichten verfolgen.

Die Inszenierung wartet, die Rollen sind verteilt, die Akteure in der Maske. Der Vorhang hebt sich am Dienstag. Aber Vorsicht. Die Zuschauerplätze sind limitiert – 170 sind erst einmal vorgesehen. Anmeldungen erwünscht und empfehlenswert. Der Run ist groß. Am Ende dieser Woche war bereits gut ein Viertel der Plätze weg.

Aber Vorsicht! Mit der Anmeldung ist es wie bei der Bahn: Wer ein Ticket löst, hat nur Anspruch auf Beförderung, nicht auf einen Sitzplatz. Also, möglichst früh kommen, ein Handtuch mitbringen und am besten schon im Morgengrauen einen Platz reservieren. Danach in aller Ruhe frühstücken, Netflix und Amazon Prime kündigen und Popcorn besorgen.

Die neueste Staffel des Waldkraiburger Originals „Waldbad – Im Strudel der Gefühle“ kann beginnen – Ende offen.

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