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AKTION AN DER REALSCHULE

„Hallo Auto“ für die Fünftklässler

Waldkraiburg – „Ich kann sogar aus vollem Lauf sofort stoppen!“, meint Markus aus der Klasse 5c, als Moderatorin Bettina Reitmeir fragt, wer sich das zutraut.

Mit der ersten Übung beginnt an zwei Vormittagen der unkonventionelle Unterricht „Hallo Auto“ für die Klassen der Realschule auf dem Gelände am alten Bahnhof, bei dem Feuerwehr und Stadtwerken Hilfe leisten.

Seit 1997 gibt es diese Aktion, an der bisher in Bayern mehr als 190 000 Schüler teilgenommen haben. „Dies ist eine notwendige Sache, denn die Risiken, die der zunehmende Autoverkehr mit sich bringt, sollen für die Kinder verringert werden“, so Reitmeir. Als Nächstes wird das Anhalten des Autos bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde vorgeführt und dann die Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ erarbeitet. Dazu stellen die Schüler Pylonen an der Stelle auf, an der das Auto ihrer Meinung nach zum Stehen kommt. „Da hab ich mich aber gewaltig verschätzt“, stellt Emily fest. Sofort eine Antwort finden die Fünftklässler auf die Frage, wodurch sich der Reaktionsweg verlängert: Ablenkung durch quengelnde Kinder im Auto, durch laute Musik, durch Coffee to go... Höhepunkt ist für die Schüler sicher, als sie auf dem Beifahrersitz auf ein plötzliches Flaggensignal hin eine Vollbremsung bei Tempo 30 erleben. „Voll krass, voll heftig!“, so Julian (11). Auch Organisator Klaus Großpietsch beurteilt diese Art von Verkehrserziehung positiv: „Spielerisch und trotzdem praxisnah werden unsere Schüler auf brenzlige Situationen im Straßenverkehr hingewiesen.“ fis

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