Nachruf

Josef Nemmer †

Guttenburg – Der Lebenskreis von Josef Nemmer hat sich geschlossen.

Er ging mit 79 Jahren friedlich den letzten Weg. Waren auch die letzten beide Jahre krankheitsbedingt schwer für ihn, die liebevolle Pflege seiner Gattin machte ihm das Leben im Kreise seiner Familie lebenswert und erträglich.

Auf dem elterlichen Hof in Lacken, in der damaligen Gemeinde Guttenburg, erblickte der „Lockner Sepp“ am 27. November 1940 als Ältester von vier Kindern das Licht der Welt.

Nach der Schulzeit in Taufkirchen absolvierte der Verstorbene die Winterschule, um bei der Übernahme des elterlichen Hofes 1970 gut gerüstet zu sein, denn sein Vater starb bereits im Jahr 1964.

Eine glückliche Zeit begann für ihn im Jahr 1972 mit der Heirat der Nachbars tocher Fanny Halmbacher. Für die gemeinsamen Kinder Sepp, Christian, Monika und Franziska war er immer der fürsorgliche Vater. Fünf Enkel trauern jetzt um ihren geliebten Opa. Gemeinsam wurde der Hof bewirtschaftet und 2005 an Sohn Sepp übergeben.

Auch als „Austragler“ legte er seine Hände nicht in den Schoß, er war immer eine wertvolle Hilfe bei allen Arbeiten.

Zum Alltag gehörten aber auch die vielen Ausflüge mit den Geschwistern und der jährliche Urlaub in Südtirol. Die Ortsvereine verlieren mit ihm ein geschätztes Mitglied.

Mit ihren Fahnenabordnungen begleiteten die Hubertusschützen, die Feuerwehr Guttenburg, der Trachtenverein und der Radlerverein ihr Mitglied auf seinem letzten Erdenweg. Auch bei der Marianischen Männerkongregation und den Kirta-Brüdern hinterlässt er eine Lücke.

Als aktives Mitglied im Pfarrgemeinderat waren für ihn die sonntäglichen Kirchgänge und auch der dazugehörige Frühschoppen sehr wichtig. Der humorvolle, gesellige und bodenständige Bauer war sehr beliebt. Sein trockener Humor wird fehlen. fim

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