Nachruf auf Josef Mitterreiter aus Guttenburg

Guttenburg – „Bauer sein, das war sein Leben“ – der Satz auf dem Sterbebild beschreibt Josef Mitterreiter bestens.

Der „Moier Sepp von Rudlfing“ war Bauer mit Leib und Seele bis zum letzten Tag seines Lebens.

Geboren am 16. Juli 1942 in Rudlfing wuchs er mit drei Geschwistern auf dem elterlichen Hof auf.

Nach dem Schulbesuch in Kraiburg holte er sich in einem landwirtschaftlichen Lehrbetrieb in Fürstenfeldbruck, beim Besuch der Landwirtschaftlichen Berufsschule und der Meisterschule das Rüstzeug für die spätere Übernahme des Moierhofes.

Mit Fanny Hölzl vom Oberwald gründete er im Jahr 1975 eine Familie. Für die beiden Söhne und drei Töchter war er der sorgende Vater und für die neun Enkel der geliebte Opa.

Gemeinsam bewirtschafteten und modernisierten sie den Hof bis zur Übergabe an Sohn Sepp.

Die große Leidenschaft des Verstorbenen galt bis zum Tod dem Wald und den damit verbundenen Arbeiten.

Josef Mitterreiter stand der Gemeinde und den Vereinen sehr aufgeschlossen gegenüber.

So war er viele Jahre Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbandes Guttenburg und der Männerkongregation. Die Feuerwehr Guttenburg, der Radfahrerverein, der Trachtenverein und der Volksverein werden ihn als langjähriges Mitglied in Erinnerung behalten. Die Hubertusschützen schätzten ihn als treues Mitglied und langjährigen Kassier. Josef Mitterreiter war zudem als Gemeinderat 14 Jahre stets um das Wohl der Gemeinde besorgt. Im Ruhestand liebte er Radtouren in die Umgebung und kleine Ausflugsfahrten.

Sein Humor und seine Geselligkeit werden fehlen. fim

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