Grünthaler Wehr muss zu 36 Einsätzen ausrücken

Zeit für Ehrungen und Dankesworte war bei der Feuerwehrversammlung in Grünthal. Unser Bild zeigt die Geehrten Markus Ameiser (Zweiter von links), Georg Pichler (Vierter von links) sowie die langjährigen Vorsitzenden Johann Ortner (Fünfter von rechts) und Leonhard Moosmeier (Vierter von rechts) mit der Kreisinspektion und dem Vorstand. Fill

Grünthal. – Die Grünthaler Feuerwehr blickte auf ein sehr aktives Jahr 2019 mit insgesamt 36 Einsätzen zurück.

Kommandant Werner Huber erinnerte an drei Brände, 25 THL-Einsätze, den Einsatz bei der großen Schneelast in Markt Schellenberg sowie Verkehrsab sicherungen bei Veranstaltungen.

An vier Großübungenteilgenommen

Zudem wurden ein Motorsägelehrgang, vier Großübungen und eine Gemeindeübung mit den Feuerwehren aus Wang und Elsbeth abgehalten. Zwei Gruppen legten das Leistungsabzeichen THL ab. Sehr eifrig besuchten 38 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms die Feuerwehr. „Im Feuerwehrhaus gab es 2019 insgesamt 176 Veranstaltungen“, sagte Huber.

Auch an Ausstattung kam einiges dazu. Ein Faltbehälter mit 5000 Liter Fassungsvermögen sowie vier sogenannte „Totmannmelder“, auch Jugendausrüstung konnte mit der Unterstützung einiger Spender angeschafft werden. In Eigenarbeit wurde der Speicher im Feuerwehrhaus umgebaut. Auch kulturell waren die Grünthaler aktiv.

Gartenfest und Christbaumversteigerung brachten Geld in die Vereinskasse, beim Vereineschießen belegten die Feuerwehrler den ersten Platz, Gründungsfeste und Gartenfeste der umliegenden Wehren wurden besucht.

Jugendwart Thomas Karl erinnerte an mehrere Übungen, an das Kartfahren, die Teilnahme am Wissenstest und an der Jugendleistungsspange. Die landkreisweite modulare Truppausbildung wurde auch in Grünthal durchgeführt.

Die Versammlung wurde genutzt, um verdiente Personen zu ehren. Klaus Braun vom Landratsamt übernahm diese Aufgabe. Für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurden Markus Ameiser und Georg Pichler geehrt. Eine besondere Ehrung gab es für die ausgeschiedenen Vorstände der Wehr. 30 Jahre führten Leonhard Moosmeier und Johann Ortner die Wehr. Als Dank erhielten sie dekorative Feuerwehrbilder.

Schneedrucksituationfordert die Wehr

Der scheidende Bürgermeister Gerhard Forstmeier sprach die Anerkennung der Gemeinde aus. „I bin oiwei guat gfahrn mit de Greadoia“, sagte Forstmeier rückblickend. Kreisbrandrat Harald Lechertshuber dankte besonders für den Einsatz bei der Schneedrucksitua tion und den Jugendwarten für ihre Arbeit mit und für den Nachwuchs und den Feuerwehrmännern für ihre ehrenamtlichen, freiwilligen Einsätze. Abschließend dankte Thomas Wishuber der Wehr für den Rettungseinsatz beim Verkehrsunfall seiner Gattin. Marianne Fill

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