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Ursache bislang unklar

Großeinsatz nach Trafobrand auf Waldkraiburger Firmengelände

  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Ein Trafobrand auf einem Firmengelände in Waldkraiburg hat gestern Vormittag für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Verschiedene Faktoren erschwerten den Einsatz, der Brand war aber dennoch bald unter Kontrolle. Verletzte gab es nicht.

Waldkraiburg – Fehlalarme, ausgelöst von Brandmeldeanlagen, kennt die Waldkraiburger Feuerwehr gut. Doch der gestrige Alarm gegen 8.15 Uhr war ernst, weshalb auch in einem ersten Schritt die Alarmstufe erhöht worden ist. Vor Ort zeigten sich den Aktiven der Waldkraiburger Feuerwehr offene Flammen und eine starke Rauchentwicklung.

Die Atemschutzträger waren gefordert, ein erster Löschversuch mittels Kohlenmonoxid aber nicht erfolgreich. „Erst ein Schaumangriff hat die erhoffte Wirkung gezeigt“, sagt auf Nachfrage Waldkraiburgs Feuerwehr-Kommandant Bernhard Vietze.

Der meterhohe Trafo in einer Halle auf dem Werksgelände der Firma Netzsch Pumpen & Systeme GmbH in Waldkraiburg stand in Vollbrand, für die Feuerwehren gestaltete sich das Löschen als nicht ganz einfach.

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Zum einen hätten sich in der Nähe brennbare Flüssigkeiten befunden. „Es ging darum, eine Brandausbreitung zu verhindern“, sagt Vietze. Zum anderen hatte sich durch den Brand aber auch viel Rauch und eine große Stauhitze entwickelt. Viel Sicht hatten die Aktiven der Feuerwehren daher anfangs nicht.

Angesichts des vielen Rauchs in dem Betriebsgebäude der Firma Netzsch reichten die Entlüfter der örtlichen Feuerwehren nicht aus. Zuletzt wurde deshalb auch die Werksfeuerwehr aus Gendorf alarmiert, um mit deren Großraumlüfter die Halle zu entrauchen.

„Das war Gold wert. Damit konnten wir gezielt die Brandnester lokalisieren und löschen“, sagt Vietze zum Einsatz. Involviert in den Einsatz waren auch die Feuerwehren aus St. Erasmus, Pürten, Ampfing, Aschau und Mühldorf sowie vom BRK die SEG Transport der Einsatzleiter Rettungsdienst.

Die Ursache für den Brand ist bislang unklar, wie das Unternehmen mitteilt. Größeren Schaden hätten durch ihr schnelles Eingreifen die Einsatzkräfte verhindern können. Der Brand war schnell unter Kontrolle, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mitarbeiter, Anwohner und Umgebung bestand.

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„Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften für ihr professionelles und beherztes Eingreifen“, sagt Geschäftsführer Jens Heidkötter. In Folge des Trafobrandes waren Teile des Firmengeländes zeitweise ohne Strom. Zum entstandenen Schaden könne zum jetzigen Zeitpunkt keine genaue Angabe gemacht werden. „Zur Aufklärung der Ursache befinden wir uns im engen Austausch mit den Behörden“, sagt Jens Heidkötter.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand.hi

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