Zum Glockenläuten ein gemeinsames Gebet

Flora und Nino, die Kinder des evangelischen Pfarrerehepaars Anita Leonhardt und Simon Stritar, zünden jeden Abend um 18.30 Uhr Kerzen, ein „Licht der Hoffnung“, an. re

Waldkraiburg – In Italien singen die Menschen gemeinsam auf den Balkonen ihrer Wohnungen.

Es braucht Zeichen der Gemeinschaft, des Zusammengehörens in dieser schweren Zeit, meint auch Pfarrerin Anita Leonhardt. Sie hat sich mit ihrer Familie der Initiative eines Pfarrerkollegen unter dem Motto „Licht der Hoffnung“ angeschlossen und würde sich freuen, wenn viele Menschen in Waldkraiburg die Idee aufgreifen.

Die Kinderzünden Kerzen an

„Um halb sieben, wenn die Glocken der beiden Kirchen läuten, zünden unsere Kinder Nino und Flora Kerzen an. Und wir beten gemeinsam ein Vaterunser.“

Bernhard Huber, Mitglied der Kirchenverwaltung von Christkönig, hat eine ähnliche Initiative gestartet und wirbt dafür, die alte Tradition des Angelus- oder Gebetsläuten um 18.30 Uhr aufzunehmen und den Engel des Herrn, ein Vaterunser oder ein anderes Gebet zu sprechen, zwar nicht zusammen in einer Kirche, aber doch gemeinsam und verbunden mit vielen anderen Menschen in Waldkraiburg und darüber hinaus.

Und weil ein Bibelkreis vor Ostern in diesem Jahr nicht zusammenkommen kann, lädt der evangelische Pfarrer Simon Stritar Interessierte zur Online-Bibel-Stunde zur Passions- und Ostergeschichte aus dem Markusevangelium ein.

Leseaufgabekommt per E-Mail

In den drei Wochen bis Ostern bekommen alle, die mitmachen, von ihm zum Wochenbeginn eine E-Mail mit einer Leseaufgabe zum Markusevangelium mit Fragen und Impulsen. „Wir lesen zusammen Markus 11-16 in drei Teilen. Gerne können wir uns dann darüber austauschen und per Mail ins Gespräch kommen“, schreibt der evangelische Theologe. Auch Gebetsanliegen können mitgeteilt werden.

Los geht’s am Montag, 23. März. Wer mitmachen möchte, schreibt einfach an diese Mailadresse: Simon.Stritar@elkb.de. hg

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