Giersch ist laut der Mühldorfer Kräuterpraktikerin Brigit Schmid ideal zum Würzen

Giersch lässt sich für viele Gerichte verwenden.
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Giersch lässt sich für viele Gerichte verwenden.

Giersch schmeckt und riecht sehr würzig, also ist er ideal zum Würzen von Speisen, weiß die Mühldorfer Kräuterpraktikerin Birgit Schmid.

Mühldorf –Der Giersch (Doldengewächs) wächst an schattigen Plätzen in Laubwäldern, am Waldrand auch in Gärten und Parks. Der Blattstiel ist dreieckig und V-förmig.

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Die Blätter sind dreiteilig verzweigt. Das untere Ende des Blattstiels ist rötlich. Die beste Erntezeit ist vor der Blüte. Die Dolden blühen weiß. Giersch schmeckt und riecht sehr würzig, also ist er ideal zum Würzen von Speisen. Der Giersch enthält auch sehr viel Vitamin C, Eiweiß und Provitamin A.

Verwendung: Blätter und Stiele

Verwechslung: Kann mit der Wald-Engelwurz verwechselt werden. Diese hat am Stiel bei den Blattansätzen dunkelviolette Ringe.

Verarbeitung: Den Giersch kann man für viele Gerichte gebrauchen. Da er fast überall wächst, ist er schnell gepflückt und in den Speisen verarbeitet. Er schmeckt in Suppen, Wildkräuterbutter, Pestos, als Spinat, Aufläufe, in Salaten, Eierspeisen und Beilagen.

Rezept: Gierschpesto

Zutaten: 50g Giersch, 1-2 Knoblauchzehen, 6-8 EL Oliven- oder Rapsöl, 2-3 EL Parmesan, 2 EL Pinienkerne oder Walnusskerne, Salz je nach Bedarf würzen. Zubereitung: Den Giersch waschen und gut trocken tupfen. Den Knoblauch schälen und halbieren. Eine Handvoll Giersch mit dem Öl pürieren (Mixer). Restlichen Giersch, Knoblauch, Parmesan,,Nüsse und Salz nach und nach zugeben und pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. In ein Schraubglas füllen.

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