Gemeinschaft gestalten in Waldkraiburg

Die Bürger von Waldkraiburg sind zum Dialog aufgerufen. Wegen den derzeitigen Beschränkungen können je Termin maximal 50 Personen teilnehmen. re

Waldkraiburg – Die Waldkraiburger Bürger sind zum Mitdiskutieren eingeladen, um eine Ausrichtung der Stadtgemeinschaft für die Zukunft zu finden.

„Waldkraiburg ist unglaublich bunt. Menschen aus 100 Nationen haben hier eine Heimat und Arbeitsmöglichkeiten gefunden“, sagt Bürgermeister Robert Pötzsch. „Und doch sehen wir, dass sich die Gemeinschaft der Menschen permanent verändert.“

Die Veranstaltung ist für Samstag, 20. Juni, 16 Uhr, im Haus der Kultur geplant. Sollte das Interesse groß sein, ist ein Zusatztermin für Sonntag, 21. Juni, 16 Uhr, vorgesehen. Die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen werden eingehalten. Die Anmeldung ist bis Sonntag, 14. Juni, unter gemeinschaft@waldkraiburg.de oder unter Telefon 0 86 38/95 92 46 möglich. Alle Teilnehmer bekommen bis Mittwoch, 17. Juni, eine Rückmeldung.

Pötzsch sieht in der Versammlung, nach den Angriffen eines Anhängers des IS-Staates, auch ein Zeichen, dass Waldkraiburg weiterhin zusammensteht. „Die Bürger haben einen entscheidenden Anteil an dem, was ihr und unser Leben in Waldkraiburg ausmacht. Wir wollen unsere Zukunft auch weiterhin mit den Waldkraiburgern gemeinsam gestalten“, sagt Pötzsch.

Angesichts der Corona-Einschränkungen können sich nur kleinere Gruppen versammeln. Deshalb lädt die Stadt zu zwei Treffen, bei denen jeweils 50 Personen teilnehmen können. Es soll eine Art Zukunftswerkstatt werden, die sich zunächst mit der Frage beschäftigt, wie Gemeinschaft in einer bunten Gesellschaft entstehen kann.

Zahlreiche Fragen stellen sich: Mit welchen Ideen und Vorstellungen kommen Menschen in Waldkraiburg zusammen? Wie können Erfahrungen, Wissen und Wünsche so eingesetzt werden, dass sie eine friedliche Gemeinschaft unterstützen? Wie will die Gesellschaft miteinander umgehen und wie kann die Stadt diese Entwicklung unterstützen? „Je mehr Bürger teilnehmen und je unterschiedlicher sie sind, desto interessanter wird dieser Dialog werden“, meint Bürgermeister Pötzsch.

Aufgrund der Beschränkungen für Versammlungen sei dieser Dialog mit einem Anmeldeverfahren auszustatten, erklärt Pressesprecherin Stephanie Till. „Das ist anders leider nicht zu machen. Wir rufen dennoch alle Bürger auf, sich bei uns zu melden, wenn sie teilnehmen wollen. Es entscheidet dann das Los. Wenn der Andrang sehr groß ist, wollen wir eventuell weitere Termine anbieten.“

Kommentare