ASCHAUER WÄHLERGEMEINSCHAFT

Gemeinde kauft Pichlmeier-Wirtshaus

Die Gemeindehat das leer stehende Pichlmeier-Anwesen gekauft. „Wir wissen noch nicht, was wir damit machen werden. Wir sind in der Planungsphase und für alle Ideen offen“, erklärt Bürgermeister Alois Salzeder auf Nachfrage der Zeitung. Der Gemeinde war es wichtig, das Gebäude mit den Außenflächen wegen der guten und zentralen Lage zu sichern. Von außen sehe der „Pichlmeier“ gut aus, aber innen gab es einen Wasserschaden und es müsse vermutlich viel abgerissen werden. Am liebsten wäre Salzeder eine Wiederbelebung als Wirtshaus mit großen Saal.  kla
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Die Gemeindehat das leer stehende Pichlmeier-Anwesen gekauft. „Wir wissen noch nicht, was wir damit machen werden. Wir sind in der Planungsphase und für alle Ideen offen“, erklärt Bürgermeister Alois Salzeder auf Nachfrage der Zeitung. Der Gemeinde war es wichtig, das Gebäude mit den Außenflächen wegen der guten und zentralen Lage zu sichern. Von außen sehe der „Pichlmeier“ gut aus, aber innen gab es einen Wasserschaden und es müsse vermutlich viel abgerissen werden. Am liebsten wäre Salzeder eine Wiederbelebung als Wirtshaus mit großen Saal. kla

Die Aschauer Wählergemeinschaft zog bei ihrer Jahreshauptversammlung in der Scheurer Alm Halbzeitbilanz der Legislaturperiode. „Der Beginn des neuen Gemeinderates vor drei Jahren war schwierig und litt“, wie der Sprecher Günther Manz feststellte, „noch unter den Geburtswehen des Kommunalwahlkampfs“.

Aschau – Inzwischen habe sich die Lage entspannt, sodass ein vernünftiges und bürgerorientiertes Arbeiten möglich sei.

Schnell zeigte sich in der weiteren Diskussion des Abends, wo der Schuh drückt. Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen und die Baulandausweisung brennen den Bürgern auf den Nägeln. Noch immer sei die Nachfrage riesengroß, wie ein anwesender Immobilienmakler bestätigte.

Pichlmeier für die neue Ortsmitte gesichert

Durch den Bau von Wohnblöcken im neuen Wohngebiet sei eine gewisse Entlastung entstanden – doch bei Weitem zu wenig. „Wir gehören zum erweiterten Speckgürtel von München und können viele Entwicklungen nicht beeinflussen; aber was wir tun können, werden wir tun“, versprach Bürgermeister Salzeder.

Die Verdichtung der Bebauung im Innenbereich wäre ihm auch lieber, aber „wir bekommen diese Flächen nicht“ , so Salzeder.

Mit der Erweiterung der Kinderwelt sei Aschau für die Zukunft gut aufgestellt. Auch der Erhalt der ärztlichen Versorgung sowie der Einkaufsmöglichkeiten (Lebensmittelmarkt und neue Bäckerei) und der Poststelle konnte gewährleistet werden.

Die Neuansiedlungen von Betrieben in Aschau-Werk seien Investitionen in die Zukunft. Auch von diesen Betrieben mit den mehr als 2000 Arbeitsplätzen komme Druck auf den hiesigen Wohnungsmarkt.

Die Attraktivität des Standorts Aschau würde durch die Errichtung eines Naturschwimmbads weiter erhöht, berichtete Salzeder von Gesprächen mit den Leitern der Betriebe.

„Das ist nicht vergessen, nur der Standort macht Probleme“, ergänzte der Fraktionssprecher. Die angemahnten Investitions- und Folgekosten seien überschaubar und zu tragen, wurde in der Versammlung festgestellt.

Im weiteren Verlauf des Abends kamen die Probleme in der Verwaltung durch den monatelangen Ausfall des Kämmerers Hans Krämer zur Sprache.

„Nicht einfach für alle, aber sehr gut durch die anderen Mitarbeiter der Verwaltung gelöst“, stellte Manz klar. Die Nachfrage nach Hausaufgaben- und Ferienbetreuung – eine freiwillige Leistung der Kommune – wird für die Zukunft immer größer werden. Hier würde sich der Fraktionssprecher mehr Verständnis und Rückhalt vonseiten mancher Eltern wünschen. Die Gestaltung der „Ortsmitte“ soll ein Zukunftsprojekt werden. Auch der Erwerb des Pichlmeier-Wirtshauses durch die Gemeinde war ein wichtiger Schritt, um Einfluss auf die weitere Nutzung und Gestaltung des Anwesens zu haben. re

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